Europawahl 2009 – Vielleicht die letzte?.

Simon Homölle am Sonntag, 07. Juni 2009 um 22:38

So wünschen es sich etwa 10% der Europäer, die heute zur Wahl gegangen sind. Sie wählten nämlich Parteien, die die EU ablehnen. (Quelle:rp-online.de )

Schon paradox, dass eine Partei in das europäische Parlament will, obwohl es doch gegen die EU ist.

Aber schon verständlich, dass man eine solche Union gerne abschaffen möchte. Was hat uns die EU denn schon gebracht?

Wir besitzen doch nur die stärkste Währung der Welt. (Quelle: n-tv.de )
Offene Grenzen scheinen ja schon selbstverständlich, wofür dann eine EU?
Europaweite Auslandsstudien wären ja auch so möglich.

Aber vielleicht liegt es auch da dran, dass nichtmal jeder zweite wählen geht. Dieses Jahr lag die Wahlbeteiligung nur bei rund 43,01%. (Quelle: rp-online.de)

Guter Service.

Simon Homölle am Mittwoch, 29. April 2009 um 17:04


Servicewüste Deutschland. Nun hat es auch mich erwischt. Für meinen Ski-Urlaub wollte ich mir bequeme und warme Unterwäsche kaufen. Gut, da ich mich nicht so gut mit Klamotten fürs Skifahren auskenne, fragte ich eine Verkäuferin ob sie mich beraten könne. Also beraten wurde ich, aber wie.

Sie zeigte mir diverse “lange Unterhosen” aus verschiedenen Preisklassen. Interessiert versuchte ich die Unterschiede in den “großen Schlüpfern” zu erkennen, leider vergebens. Und als ich nach den Unterschieden fragte, bekam ich nur folgende Antwort:

“Ja, äh eigentlich sind die fast alle gleich, keine wesentlichen Unterschiede. Aber ich würde Ihnen diese hier empfehlen.” Na ratet mal welche mir die Verkäuferin anbot? Natürlich die Teuerste mit der Begründung alle sind gleich gut. Sowas nenn ich mal klasse Service.

Sicherheitsstufe Nummer 1.

Marco Schultewolter am Freitag, 13. März 2009 um 22:03

Um das Bild zu vergrößern, einfach anklicken. Zu dem Bild selbst braucht man nicht viel sagen…

Neulich im Bus… #11.

Marco Schultewolter am Donnerstag, 26. Februar 2009 um 17:30


Nicht weit von mir entfernt saßen 4 Jugendliche, nicht weiter auffällig. Also offensichtlich ganz anders als sie es sonst sind. Denn ihr Gespräch war von Gewalt geprägt.

Am coolsten war derjenige, der sich bisher am häufigsten und gewaltsamsten mit jemand anderem duellierte. Einer dieser “Gewaltigen” erklärte, dass er bisher bis auf einmal noch nie selbst einstecken musste. Das eine Mal war die Schlägerei nach dem Kommentar eines anderen:

Halt die Fresse!

Da ist er offenbar mit einem Stuhl auf den Verbaltäter losgegangen und musste selbst den ein oder anderen Schmerz erleiden.

Ein anderer erzählte ganz stolz, dass er 2 Jahre lang monatlich 80 Euro an eines seiner ehemaligen Opfer zu zahlen hat, was er überhaupt nicht verstehen kann. Auch sein Mitreisender konnte dies nicht verstehen…

Boah, nur weil du den einmal geboxt has’, Alter? Heftig, Alter!

Da fühlt man sich auf einem Sitz in unmittelbarer Nähe doch wohl. Auch wenn ich zugeben muss, dass die Fahrt im Anschlussbus – ohne den vieren – ein kleines bisschen entspannter war.

Riesige Verarsche oder doch übersinnliche Kräfte?!.

Michaela Czwink am Mittwoch, 28. Januar 2009 um 19:35


Seit ein paar Wochen gibt es auf Pro7 wieder „Unglaubliches“ zu bestaunen. Im Rahmen des beliebten TV-Formats einer Castingshow ging „The next Uri Geller“ in die zweite Runde, mit dem Ziel am Ende der Staffel aus den Kandidaten den besten Zauberkünstler zu finden und ihn zu Uri Gellers Nachfolger zu machen. Als hätten wir an einem Spinner noch nicht genug. Nein, wir brauchen noch einen Zweiten und einen Dritten und womöglich auch noch einen Vierten, auf dessen Suche man sich dann bestimmt nächstes Jahr freuen darf.

Bereits die Bestätigung der Prominenten zu Beginn der Sendung, dass es keine Absprachen zwischen ihnen und den Kandidaten geben würde erscheint seltsam und durch das direkte Nachfragen des Moderators nicht wirklich glaubhaft. Natürlich wäre es ganz schön dämlich, wenn es einer von ihnen zugeben würde und so bleibt den Promis, die wohl als „glaubhafte Zeugen“ dienen sollen, nichts anderes übrig als das nachzuplappern, was sie vom Moderator passend in den Mund gelegt bekommen haben.

Weiter geht es danach mit den faszinierenden Vorführungen der Kandidaten, bei denen sich regelmäßig mindestens einer angeblich in Lebensgefahr bringt. Zum Glück hat Pro7 einen Arzt engagiert, der im Publikum in der ersten Reihe sitzt und einschreiten soll, falls die übersinnlichen Kräfte der Kandidaten versagen sollten. Ob der noch viel hätte ausrichten können, wenn sich der Kandidat Jan Rouven in seinem „Todesbett“ mit einem Schwert sein Herz aufgespießt hätte? Wozu es allerdings wohl nie gekommen wäre. Was aber wohl nicht an den übersinnlichen Kräften des Kandidaten liegt, sondern eher damit zu tun haben wird, dass Pro7 es kaum zulassen würde, dass einer der Kandidaten im Fernsehen vor einem Live-Publikum von einem Schwert erstochen wird. Natürlich musste nach dieser unglaublichen Leistung noch demonstriert werden, dass das Schwert, das die ganze Zeit über dem Kandidaten baumelte, auch echt ist und wirklich hätte fallen können, wenn Jana Ina am falschen Seil gezogen hätte. Aber hat sich mal jemand gefragt was sich wirklich oben in dem Kasten verbirgt, in dem angeblich nur die Seile durchlaufen sollten, damit man nicht sehen konnten an welchem Seil welches Schwert hing?! Nur leider funktionieren die Manipulationen wohl doch nicht ganz so gut. Sonst wäre eine Kandidatin nicht fast in einem Wassertank ertrunken, weil ihr Gefühl ihr den falschen Zahlencode für das Schloss am Wassertank gesagt hat. Wenigstens wissen wir jetzt, dass sie es doch drauf hat und ihre „übersinnlichen Kräfte“ anscheinend doch ganz gut taugen, nachdem sie in der Sendung danach noch mal riskieren wollte zu ertrinken.

Oh ja und dann sind natürlich die spannenden „Experimente“ des Uri Geller, persönlich, nicht zu vergessen. Wie zum Beispiel die Kontaktaufnahme mit Toten durch Gläserrücken, was wohl fast jeder schon mal gemacht hat und jeder weiß wie lustig es ist, ein Glas über den Tisch zu schieben. Komisch war nur, dass Uri Geller dazu eine Frau aus dem Publikum dazu holte, die mit den drei Prominenten dieses mysteriöse Experiment durchführen sollte. Liegt wohl nahe, dass diese Dame mit ihren Fingerchen das Glas über den Tisch bewegt hat.

Im Großen und Ganzen ist „The next Uri Geller“ wohl auch nicht mehr als eine der üblichen Unterhaltungssendungen, in der es darum geht ein bisschen Theater zu spielen, eine gute Show abzuliefern und natürlich unerklärliche, ungewöhnliche und faszinierende Phänomene zu zeigen. Nun ja, letztendlich bleibt es wohl jedem selbst überlassen, ob er den „Bühnenmagiern“ Glauben schenken oder doch eher von Zauberern ausgehen will. Pro 7 hat sich dabei wohl frei nach dem Motto „We love to entertain you“ entschieden!

Ein ganz normaler Weihnachtstag.

Marco Schultewolter am Freitag, 26. Dezember 2008 um 21:30

1. Weihnachtstag im Dorf

6:30 Uhr: Gähnende Leere auf allen Straßen.

7:00 Uhr: Gähnende Leere auf allen Straßen.

7:30 Uhr: Man beeilt sich, um zur zu Kirche gehen, die schließlich schon um 8:00 Uhr beginnt. Und Weihnachten ist nun mal die Zeit, in der die Kirche am vollsten ist, was das Sitzplatzglück in Grenzen hält.

Ist man angekommen staunt man, dass die ganze Kirche schon voll ist. Die Menschenmenge scheint wohl schon seit 5 Uhr dort zu sein. Dennoch krallt man sich selbst schnell den letzten Sitzplatz. Der Rest steht – notfalls bis nach draußen. Jetzt heißt es warten………

8:00 Uhr: Die Messe beginnt. Zum Einstieg wird gesungen. Dabei erschreckt man sich tierisch vor einigen Gesangsstimmen und Gerüchen, die von seinen Sitznachbarn ausgehen. Man nimmt sich vor, bei Gesangparts nur noch auszuatmen, stellt allerdings fest, dass dies unmöglich ist.

Der Pfarrer schlägt vor: “Lasset uns beten!” und man denkt sich: “Mensch, klasse Idee. Und das in der Kirche”.

ca. 8:15 Uhr: Eine Lesung. Etwas zum Zuhören. Schön. Allerdings erkennt man schnell, dass es sich um eine Hausfrauenstimme der feinsten Klasse handelt. Erzwungen richtig ausgesprochene Wörter, bei der jede Silbe gleich klingt. Doch noch viel schlimmer: Das rollende “R”. Spätestens wenn Jesus als ein “wunderbarer Retter” tituliert wird, macht auch das Zuhören keinen Spaß mehr. Aber das rollende R ist auch bei den Fürbitten immer wieder interessant, wenn das ganze Volk – die Unzahl von R-Rollern inkludiert – ein “Herr, erre uns” vor sich hin blubbert.

Zwischendurch wird wieder eine Menge gesungen… Die Gesänge und Gerüche sind noch immer nicht verschwunden.

8:45 Uhr: Die Kommunion. Auf Grund einer Erkältung wird vorm Pfarrer von den meisten noch schnell geniest, was einige offenbar wirklich genießen. Wenn man aber ziemlich am Ende aus dem vollgeniesten Krug sein Stück vom Leib Christi bekommt (was von einigen ja heftigst als Kannibalismus umstritten wird), dann ist es wirklich nicht mehr zu genießen.

9:00 Uhr: Die Messe ist vorbei. Ab nach Hause.

Der Rest des Tages: Essen. Dann zu den nächsten Verwandten, um zu essen. Anschließend trifft man sich in einer gemütlichen Runde zum Essen, worauf der nächste Essenstisch gedeckt wird. Am Abend geht man erschöpft ins Bett und freut sich auf den zweiten Weihnachtstag, an dem man nicht verhungern kann.

Nikolaus, Weihnachtsmann und Christkind.

Lara Becking am Mittwoch, 24. Dezember 2008 um 00:09


Nikolaus, Weihnachtsmann oder Christkind. Wer kennt sie nicht? Doch wer weiß heute noch, wie sie entstanden sind, warum wir sie feiern und wo die Unterschiede sind?

Leider weiß heute tatsächlich kaum noch jemand, wo die Unterschiede zwischen diesen drei „Geschenkebringern“ liegen. Deshalb möchte ich hier Abhilfe schaffen…

Anfangen werde ich mit dem Nikolaus. Denn er ist derjenige, der zu erst da war. Der Nikolaus, den wir am 6. Dezember feiern, ist der Bischof Nikolaus von Myra, der im 4. Jahrhundert gelebt hat. Diesen Nikolaus gab es tatsächlich und es ranken sich eine Menge Legenden um ihn. Da ich hier nicht alle Legenden auflisten kann, werde ich mich mit einigen beschränken. Die Erste, ist die Legende der „Hungersnot“. In dieser Legende wird berichtet, dass die Stadt, in der der Bischof Nikolaus damals lebte, Hunger litt. Es kam ein Schiff, das voll beladen war mit Korn. Die Menschen baten etwas von dem Korn abzubekommen, doch die Seeleute fürchteten die Reaktion des Händlers, der auf die Ladung wartete. Als Bischof Nikolaus sie allerdings um das Korn bat und ihnen versprach, dass wenn sie dem Händler die Ware übergeben, kein einziges Korn fehlen würde, glaubten sie ihm und gaben den Menschen einige Säcke Korn. Als die Seefahrer dem Händler die Ladung übergaben, fehlte tatsächlich kein einziges Korn.

Eine weitere Legende, ist die der „drei Jungfrauen“. Hier wird berichtet, dass ein armer Mann die Mitgift für seine Töchter nicht aufbringen kann und sie deshalb nicht heiraten konnten. Da der Mann so arm war, hätten seine Töchter als Prostituierte Geld verdienen müssen. Doch Bischof Nikolaus hörte davon und warf in drei Nächten je einen Sack mit Geld in das Zimmer, in dem die drei Frauen schliefen. Mit Hilfe von diesem Geld konnte der Mann seinen Töchtern eine ausreichende Mitgift geben und sie verheiraten.

Dies sind jedoch nur Legenden. Mit Sicherheit können wir über Bischof Nikolaus von Myra nur sagen, dass er reich geboren wurde und als seine Eltern starben er seinen ganzen Reichtum an die Armen verschenkte. Außerdem wird berichtet, dass Bischof Nikolaus ein sehr gläubiger Mann war und half, wenn er irgendwo Not oder Leid sah.

Gefeiert wird Nikolaus am 6. Dezember, da dies sein Todestag war. Der Brauch, dass ein Nikolaus von Haus zu Haus geht, kommt von Nikolaus selber. Denn Nikolaus ist damals jedes Jahr zu seinem Geburtstag mit einem Sack voll mit Nüssen, Lebkuchen und anderen Dingen durch die Straßen gegangen und hat sie an die Leute verteilt, die ihm begegneten. Dass der Nikolaus schaut, welche Kinder brav waren und welche nicht, ist auf eine Geschichte aus dem neuen Testament zurückzuführen, in der ein Mann drei seiner Arbeiter Goldstücke zur Aufbewahrung gibt. Diese verteilt er je nach Rang und Stellung. Am Ende der Geschichte urteilt der Mann über die drei Arbeiter, die ihm das Geld wiedergeben sollen. Jetzt bleibt noch die Frage offen, warum viele Kinder einen Schuh nach draußen stellen. Dies ist auf die Legenden zurückzuführen. Denn angeblich ist in der Legende der „drei Jungfrauen“ einen der drei Säcke in einen Strumpf gefallen, der unter dem Fenster hing.

Dargestellt wird Bischof Nikolaus in einem katholischen Bischofsmantel in rot und weiß. Dazu die Mitra (Bischof Kopfbedeckung) und der Hirtenstab oder auch Krummstab.

Bischof Nikolaus tritt außerdem meist mit einem Begleiter auf. Dem Knecht Ruprecht. Dieser entstammt der germanischen Sagenwelt und ist mit Kobolden verwandt. Seine Aufgabe ist es, die Kinder, die nicht brav waren zu bestrafen.

Aus diesen beiden Gestalten ist in Amerika dann schließlich im 17. Jahrhundert der Weihnachtsmann geworden. Dies geschah hauptsächlich durch Niederländische Emigranten. Sie brachten den bei ihnen so beliebten Nikolaus nach Amerika. In Amerika vermischte man den Nikolaus und den Knecht Ruprecht zu einer Person und ließ ihn am 25. Dezember mit Hilfe eines Schlittens, der von Rentieren gezogen wir, seine Geschenke verteilen. Dabei bestraft er selbst die Kinder die nicht brav gewesen sind.

Auch wenn der Weihnachtsmann bereits im 17. Jahrhundert entstand, wurde er doch erst ein Jahrhundert später richtig bekannt.

Dargestellt wird der Weihnachtsmann in einem Mantel mit Pelz, einem langen weißen Bart, einer Pudel- oder Plümmelmütze und mit einem Geschenksack. Und Coca-Cola gab ihm dann später die rot-weiße Farbe…

Kommen wir nun zu unserem letzten Geschenkebringer. Das Christkind.
Das Christkind ist von Martin Luther erfunden worden. Die Gründe die er dafür hatte, waren wohl, dass er zum einen das Christkind in den Vordergrund stellen wollte und zum anderen nicht auf die Geschenke, die der Nikolaus brachte verzichten wollte. Denn da er als Protestant die katholischen Heiligen ablehnte, konnte er Nikolaus nicht feiern. So dachte er sich den „Heiligen Christen“ aus, der schon bald zum Christkind wurde. Auch das Christkind beschenkt bloß die braven Kinder, doch im Gegensatz zum Weihnachtsmann und zum Nikolaus, bestraft es nicht die Unartigen. Die Geschenke werden in der Nacht von dem 24. auf den 25. Dezember verteilt.

Dieser Brauch, zu dem auch der Adventskranz und der Weihnachtsbaum gehören, wurde bis 1900 nur von den Protestanten gefeiert. Die Katholiken übernahmen ihn erst im 20. Jahrhundert.

Allerdings gibt es einen großen Unterschied des Christkindes zu den anderen beiden. Dieser Unterschied ist die Darstellung. Denn das Christkind wir meistens als Engel oder als Mädchen dargestellt.

Waffe gegen Gutschein.

Carsten Röttger am Freitag, 19. Dezember 2008 um 16:49


Seit 2005 kann man sich zur Weihnachtszeit im Stadtteil Compton in L.A. ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk machen: einen Gutschein, im Tausch gegen die illegal erworbene Waffe.

Diese Idee muss den Behörden in Los Angelos wohl gekommen sein, da die Kriminalitätsrate in dem Vorort besonders hoch ist.
Das private Forschungsinstitut Morgan Quitno zählt es zu den gefährlichsten Orten in den Vereinigten Staaten und dort ist, wie T-online berichtet, “die Wahrscheinlichkeit, durch eine Kugel zu sterben, zehn Mal größer als in anderen Landesteilen”.

Im letzten Jahr betrug die Anzahl der abgegebenen Waffen ca. 400, wobei sie in diesem Jahr auf mehr als das doppelte, nämlich auf bis zu 1000, gestiegen ist.

Auch konnte ein Wandel in der Art der Gutscheine beobachtet werden. Denn waren es im letzten Jahr noch vermehrt Gutscheine für Elektronikmärkte, machen nun Supermartktgutscheine das Rennen.

Diese Veränderung der Quantität der abgegebenen Waffen und der Art der Gutscheine liegt wohl unmittelbar mit der Wirtschaftskrise im Zusammenhang.
Viele, welche ihre Waffen dort abgeben, sind auf das Geld angewiesen, da sie sonst ihr Familie nicht mehr vernünftig ernähren können.

Wer sich fragt, was mit den ganzen Waffen gemacht wird, bekommt die Antwort, dass die Polizei sie erst daraufhin prüft, ob mit ihnen ein Verbrechen begangen wurde und sie – wenn dies nicht der Fall sein sollte – einschmelzt.

Natürlich ist klar, dass die vielen Banden nicht ihre Waffen abgeben werden, aber wenigstens können dann verzweifelte Väter, deren Familie mit leerem Kühlschrank und Magen zuhause sitzt, nicht aus Verzweiflung ein Verbrechen begehen, um Lebensmittel zu kaufen.

Denn eine Arbeitslosenversicherung, wie wir sie in Deutschland kennen, gibt es nicht und auch der Kündigungsschutz ist eher unbekannt.

Lange wird das Geld aus den Gutscheinen auf jeden Fall nicht reichen.

Schöne Aussichten.

Marco Schultewolter am Dienstag, 02. Dezember 2008 um 16:10


In Bochum war vor Kurzem in einer Ausstellung eines Bad-Ausstatters ein Herr unterwegs, der wohl ganz plötzlich das Gefühl bekam, sich erleichtern zu müssen. Ein Bad-Ausstatter ist doch die richte Quelle, denkt man sich da.

Somit setze sich der 60-jährige auf eine Toilette, um sein “großes Geschäft” zu verrichten – ausgerechnet auf ein Ausstellungsstück; direkt im Schaufenster. Da konnte der Mann die Aussicht wohl am besten genießen.

Andersherum konnte man aus dem gegenüberliegenden Bürogebäude die Aussicht ebenso gut genießen und die Polizei wurde gerufen. Nun muss der Mann für die Reinigung aufkommen (schließlich war die Toilette nicht angeschlossen) und hat außerdem lebenslanges Hausverbot…

Wie sagt man so schön? Schlecht geschissen!

An die Arbeit.

Marco Schultewolter am Montag, 24. November 2008 um 21:21

Wann ist Arbeit Arbeit? In den USA gibt es nun – wie soll es auch anders sein? – gerichtliche Auseinandersetzungen damit.

Und zwar versuchen eine Menge US-Unternehmen, das Hoch- und Herunterfahren des Computers von der Arbeitszeit abzuziehen.

Der Grund: In der Zeit ginge man doch sowieso nur Kaffee holen, rauchen oder ein Pläuschchen mit dem Kollegen halten. Andererseits sagt ein Anwalt der Angestellten, in der Zeit würde sehr wohl gearbeitet werden. Die Mitarbeiter nutzen die Zeit nämlich, indem Sie schonmal den Terminkalender nach Terminen absuchen, die ersten Telefonate halten oder einfach irgendeinen Papierkram erledigen.

Und nun mal ganz ehrlich; ist das nicht kleinlich? Man könnte die Mitarbeiter ja anweisen, den Rechner einfach anzulassen. Das würde auf jeden Fall effektiver sein, doch die Stromkosten schössen in die Höhe.

Die Arbeitgeber sollten nicht ganz so pingelig sehen, schließlich nutzen die Mitarbeiter ihren Rechner nicht als Gartenersatz….

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