Kategorie Web.

Zeig her!.

Dienstag, 02. September 2008 um 21:48

Ab heutigen Abend erreichte mich per Mail eine Aufforderung

Zeig her deine Fotos und Videos

Sie war getarnt als Newsletter. Irgendeine spannende Neuigkeit, die mir unbedingt mitgeteilt werden soll; der Sinn eines Newsletters.  Der gesamte Titel lautete

Zeig her deine Fotos und Videos auf MySpace

Schüler sind Mitglied bei SchuelerVZ, Schueler.cc und wie sie nicht alle heißen. Zugleich sind sie Mitglied bei StudiVZ, weil sie dieses Netzwerk spannender finden. Um geschäftliche Kontakte zu pflegen, nutzt man dazu noch XING. Seine Freunde erreicht man bei MySpace und manchmal auch bei Facebook, Piczo und außerdem noch ein Paar bei dugg. Die neuste peinliche Situation vom Nachbarn finde ich derweil bei YouTube.

Und überall finde ich das halbe Leben über diejenige Person. Freiwillig.

Dass durch all diese sozialen Netzwerke (social network services) viele viele Menschen ihre Privatsphäre schon völlig aufgegeben haben ist ja schon schlimm genug. Ich allerdings brauche ein bisschen Raum für mich. Ich ertappe mich ja selbst dabei, wie ich solche Dienste nutze und mich der ganzen Welt öffne – aber alles muss dann doch nicht sein. Dass ich z.B. nicht mein Tagebuch bei MySpace veröffentliche, finden die Betreiber gar nicht so toll.

Doch sie versuchen zumindest, meine privaten Fotos und Videos zu ergattern! Ein Versuch ist es Wert… Kommt noch sowas, dann ist meine Mitgliedschaft bei MySpace Vergangenheit – weil eigentlich brauche ich das Ganze ja doch nicht!

Umweltfreundliches Leben.

Sonntag, 11. Mai 2008 um 18:17

Christoph Bungard berichtete heute für Focus Online von einer Studie über umweltfreundliches Leben.

Der erste Blick fiel bei mir auf die Grafik in dem Artikel, dessen Untertitel ich mir direkt ansah:

Wenn man sich die Beispielsfamilie eines Entwicklungslandes, die auf dem Bild zu erkennen ist, einmal ansieht, so verwundert es kaum, dass diese Familie umweltfreundlicher lebt, als manch ein anderer in Ländern wie hier. Diese Studie ist somit alles andere als verwunderlich; so meint man!

Komischerweise schreibt Focus Online in dem Artikel:

So kommen sie zu einem zunächst überraschenden Ergebnis: Demnach verhalten sich Verbraucher in Entwicklungsländern am umweltfreundlichsten.
(Hervorhebung durch uns und nicht im Original vorhanden)

Dieser Artikel von Christoph Bungard kann also beinahe zynisch – auf eine ganz fiese Art und Weise – gesehen werden. Hier werden die in ärmlichen Verhältnissen lebenden Familien für die umweltfreundliche Lebensweise gelobt. Dabei sind sie bedauerlicherweise genau dazu gezwungen so zu leben, um überhaupt überleben zu können.

Ob er nun auch so gemeint ist, sei allerdings zunächst dahingestellt…

Mobile Brother is watching you.

Sonntag, 19. August 2007 um 00:45

Mit Handys lässt sich vieles anstellen. Die einen managen damit ihre Termine, andere kommunizieren mittels SMS oder E-Mail miteinander, wieder andere benutzen es, um die Langeweile mithilfe von Spielen zu verdrängen oder Fotos machen. Und es soll auch heute noch Personen geben, die damit Telefonieren – die findet man aber eher selten.

Ab und an hört man auch von Anbietern, die die Ortung von Handys als Dienstleister anbieten. Dazu benötigt man einfach nur das eingeschaltete Handy, denn solch ein Handy befindet sich in einer Funkzelle, damit es kommunizieren kann (daher kommt auch der englische Begriff cell phone).

Eines der besten Argumente für die Handyortung besteht bei Eltern, die ganz einfach herausfinden können wo sich ihre Sprösslinge momentan aufhalten. Für die Eltern ist es meist jedoch nur interessant, wenn die “Opfer” nichts davon wissen und wider Willen kontrolliert werden. Da stellt sich die Frage, wie das Ganze aus rechtlicher Sicht aussieht.

In der Regel verlangen die Anbieter solch einer Dienstleistung eine explizite Einwilligung für die Ortung. Am Beispiel piCOS sehen wir: Nach der Registrierung mit der eigenen Nummer muss man zunächst eine SMS mit vorgegebenem Inhalt von seinem Handy aus versenden. Dies ist die Einwilligung für die Ortung. Nun kann man sein eigenes Handy über die Weboberfläche orten lassen. Möchte ein anderes Mitglied von piCOS das Handy orten lassen, muss es über piCOS eine Anfrage an den User senden. Einmal eingewilligt, kann dieses andere Mitglied nun bis zum Widerspruch sooft orten, wie er möchte. Quasi bis er pleite ist. Eine Ortung ist natürlich nicht frei von Kosten. Bleiben wir bei piCOS: Keine Grundgebühr, dafür 0,49 Euro pro Ortung – ob erfolgreich oder fehlgeschlagen spielt dabei keine Rolle.

Ob die Handortung effektiv, einfach und genau ist, wollten wir genau wissen. Deshalb hat blosse sich bei piCOS angemeldet und daraufhin die Anleitungen für die Einwilligung etc. genaustens befolgt. Dann der erste Ortungsversuch: OK, es blieb bei einem Versuch. Der Service teilte uns mit, dass ein Unbekannter Fehler auftrat, was zur Fehlerbehebung nicht unbedingt förderlich ist. Auch weitere Versuche scheiterten kläglich mit dem gleichen unbekannten Fehler, egal in welchem Zustand und welchem Ort sich das Handy befand.

piCOS Versuch
(auf die Grafik klicken um sie zu vergrößern)

Doch all diese Versuche wurden vom Voucher der Ortungen abgezogen. Man kann dieses Kontingent “aufladen”. Das ist vergleichbar mit Prepai-Handy-Tarifen, denn man kann daraufhin die Versuche “verorten”. Schade, denn das konnte definitiv kein Fehler sein, der von uns verschuldet wurde, denn wir haben den alle Anweisungen und Anleitungen, die wir von piCOS erhielten gehalten. Insgesamt 6 Versuche für die Katz. Das sind im Ernstfall verschenkte 2,94€.

Wir haben uns erhoff, einen besseren und aufschlussreicheren Praxistest für die Handyortung durchführen zu können, doch der unbekannte Fehler hat dies leider nicht zugelassen. Wenn dies jedoch reibungslos funktionieren würde, was es bei einigen Personen sicherlich tut, wäre es eine gute Möglichkeit für Eltern herauszufinden, ob ihr Kind nicht doch in einer anderen Funkzelle als die Schulnächste angemeldet ist. Das ist natürlich auch rechtlich gesehen nur mit Einwilligung des Kindes erlaubt. Zu recht! Wäre ja zu schön, wenn jeder jeden Orten könnte wie er lustig ist…

Wer anruft ist selbst schuld!.

Sonntag, 24. Juni 2007 um 18:49

Telefon

Wer anruft ist selbst schuld!

Das kann man wohl zu allen sagen, die aus Werbe-Gründen Herrn Denkmann anruft. Er fühlt sich davon ganz einfach genervt und redet mit den Anrufern ganz getreu dem Motto “Wie du mir, so ich dir!”.

Was dabei herauskommt, kann man auf seiner Website nicht-anrufen.de hören. Außerdem bekommt man dort eine Einführung in die juristischen Aspekte von Telefonwerbung. Einen Blick wert ist die Seite auf jeden Fall!

Unser Tipp: Bei Angeboten, bei denen man Telefonwerbung erwarten kann, einfach die Nummer von Paul oder Frank angeben. Die wimmeln den Anrufer einfach freundlich ab. Und falls doch mal jemand bei Ihnen anruft, hat man natürlich immer das Gegenskript griffbereit.

300.

Dienstag, 03. April 2007 um 21:39

Ja, wir freuen uns alle drauf :)
Und als ich mal wieder bei YouTube rumgeschnüffelte, fand ich dieses Klasse Video. Tonight I quit WoW
Hat zwar mehr mit WoW zu tun als mit 300, aber unglaublich komisch.
Also damit man das Video besser versteht sollte man den Orginial Trailer zu 300 kennen.

CNN?.

Montag, 02. April 2007 um 14:27

Have You Seen CNN Lately?

via sixtus.net