Kategorie Skurriles.

Saufen, Fressen und Banken….

Samstag, 02. Februar 2008 um 16:36

Da hat sich offenbar jemand köstlich amüsiert…

Alkohol in der VR-Bank Westmünsterland
Ein Klick auf das Bild führt zur vollen Größe!

(gefunden am 1. Februar 2008 in Coesfeld)

Neulich im Bus… #4.

Donnerstag, 31. Januar 2008 um 18:39

…schnappte ich diesen Satz auf:

“Na, immerhin hast du für 10 Euro schon meine Kotze gefressen.”

Was einige Menschen in Ihrer Freizeit so alles machen…

Atze Schröder heißt jetzt, wie er heißt.

Samstag, 22. Dezember 2007 um 01:54

Seit geraumer Zeit (um genauer zu sein, seit dem 14.08.2007) heißt Atze Schröder nicht mehr wie er hieß, sondern wie er heißt. Und er hat sogar das Recht seinen Namen zu nutzen, wie er will… Klingt komisch – ist aber so.

Im Artikel Atze zeigt der Wikipedia, wo der Frosch die locken hat erzählte blosse. ein wenig über die gute Geheimhaltung vom realen Namen Atze Schröders. Er versucht nun mit erweiterten Mitteln diesen geheim zu halten. Die Marke Atze Schröder ist nun nicht mehr auf die alte Person registriert. Am 14.08.2007 wurden die Rechte dieser Wortmarke auf einen Atze Schröder übertragen. Somit gehört die Wortmarke Atze Schröder nun Atze Schröder. Klingt komisch – isses auch!

Ob der Deutschland als Atze bekannte Atze sich nun eine vertraute Person namens Atze Schröder gesucht hat und ihm die Rechte tatsächlich übertragen hat, ist fraglich. Falls der bekannte Atze  den Künstlernamen Atze Schröder im Personalausweis stehen hat (was er vermutlich auch hat), ist er ja berechtigt diesen Namen auch als seinen Namen zu benutzen. Es wäre also denkbar, dass er die Rechte der Wortmarke seines Pseudonyms auf sich selbst, aber auf sich selbst als nach dem Pseudonym benannte Person übertragen hat. Klingt komisch – isses auch!

In dem oben beschriebenen Fall müsste der Atze Schröder allerdings seinen alten Wohnsitz aufgegeben haben und in eine Stadt gezogen sein. Ganz so abwegig klingt das nicht, da er mit dem Auto in einer knappen halben Stunde erreicht ist.

Was ihn allerdings vermutlich nicht freut ist die Tatsache, dass das deutsche Patent- und Markenamt in seiner öffentlich zugänglichen Datenbank Rechtsübergänge protokolliert und auflistet. Das ärgerlichste daran ist wohl, dass der ehemalige Markeninhaber mit vollem Namen und Wohnsitz genannt wird. Also ist diese Maßnahme nur ein geringer Schutz, aber wohl ein Schritt in die richtige Richtung.

Mobile Brother is watching you.

Sonntag, 19. August 2007 um 00:45

Mit Handys lässt sich vieles anstellen. Die einen managen damit ihre Termine, andere kommunizieren mittels SMS oder E-Mail miteinander, wieder andere benutzen es, um die Langeweile mithilfe von Spielen zu verdrängen oder Fotos machen. Und es soll auch heute noch Personen geben, die damit Telefonieren – die findet man aber eher selten.

Ab und an hört man auch von Anbietern, die die Ortung von Handys als Dienstleister anbieten. Dazu benötigt man einfach nur das eingeschaltete Handy, denn solch ein Handy befindet sich in einer Funkzelle, damit es kommunizieren kann (daher kommt auch der englische Begriff cell phone).

Eines der besten Argumente für die Handyortung besteht bei Eltern, die ganz einfach herausfinden können wo sich ihre Sprösslinge momentan aufhalten. Für die Eltern ist es meist jedoch nur interessant, wenn die “Opfer” nichts davon wissen und wider Willen kontrolliert werden. Da stellt sich die Frage, wie das Ganze aus rechtlicher Sicht aussieht.

In der Regel verlangen die Anbieter solch einer Dienstleistung eine explizite Einwilligung für die Ortung. Am Beispiel piCOS sehen wir: Nach der Registrierung mit der eigenen Nummer muss man zunächst eine SMS mit vorgegebenem Inhalt von seinem Handy aus versenden. Dies ist die Einwilligung für die Ortung. Nun kann man sein eigenes Handy über die Weboberfläche orten lassen. Möchte ein anderes Mitglied von piCOS das Handy orten lassen, muss es über piCOS eine Anfrage an den User senden. Einmal eingewilligt, kann dieses andere Mitglied nun bis zum Widerspruch sooft orten, wie er möchte. Quasi bis er pleite ist. Eine Ortung ist natürlich nicht frei von Kosten. Bleiben wir bei piCOS: Keine Grundgebühr, dafür 0,49 Euro pro Ortung – ob erfolgreich oder fehlgeschlagen spielt dabei keine Rolle.

Ob die Handortung effektiv, einfach und genau ist, wollten wir genau wissen. Deshalb hat blosse sich bei piCOS angemeldet und daraufhin die Anleitungen für die Einwilligung etc. genaustens befolgt. Dann der erste Ortungsversuch: OK, es blieb bei einem Versuch. Der Service teilte uns mit, dass ein Unbekannter Fehler auftrat, was zur Fehlerbehebung nicht unbedingt förderlich ist. Auch weitere Versuche scheiterten kläglich mit dem gleichen unbekannten Fehler, egal in welchem Zustand und welchem Ort sich das Handy befand.

piCOS Versuch
(auf die Grafik klicken um sie zu vergrößern)

Doch all diese Versuche wurden vom Voucher der Ortungen abgezogen. Man kann dieses Kontingent “aufladen”. Das ist vergleichbar mit Prepai-Handy-Tarifen, denn man kann daraufhin die Versuche “verorten”. Schade, denn das konnte definitiv kein Fehler sein, der von uns verschuldet wurde, denn wir haben den alle Anweisungen und Anleitungen, die wir von piCOS erhielten gehalten. Insgesamt 6 Versuche für die Katz. Das sind im Ernstfall verschenkte 2,94€.

Wir haben uns erhoff, einen besseren und aufschlussreicheren Praxistest für die Handyortung durchführen zu können, doch der unbekannte Fehler hat dies leider nicht zugelassen. Wenn dies jedoch reibungslos funktionieren würde, was es bei einigen Personen sicherlich tut, wäre es eine gute Möglichkeit für Eltern herauszufinden, ob ihr Kind nicht doch in einer anderen Funkzelle als die Schulnächste angemeldet ist. Das ist natürlich auch rechtlich gesehen nur mit Einwilligung des Kindes erlaubt. Zu recht! Wäre ja zu schön, wenn jeder jeden Orten könnte wie er lustig ist…

Atze zeigt der Wikipedia, wo der Frosch die locken hat.

Samstag, 14. Juli 2007 um 01:25

Mir persönlich war es nicht neu: Die Wikipedia listete den realen Namen von dem nicht allseits beliebten Komiker Atze Schröder. Die Person, dessen Pseudonym Atze Schröder lautet, versuchte sogar gerichtlich gegen die Nennung vorzugehen, zog die Klage jedoch zurück, verlangte jedoch trotzdem, dass Wikimedia Deutschland e.V., der Betreiber der deutschen Wikipedia, die Kosten trägt.

Arne Klempert, der Vorstand von Wikimedia sah das natürlich nicht ein und zitiert in seinem Blog aus dem Urteil:

Umstände, aus denen heraus sein [gemeint ist Atze Schröder] Interesse an der Wahrung seiner Anonymität für den Bereich seines Privatlebens dieses berechtigte Interesse der Öffentlichkeit in einem solchen Maße überwiegen könnte, dass nicht einmal sein bürgerlicher Name öffentlich gemacht werden dürfte, hat der Kläger nicht vorgebracht.

http://recentchanges.de/blog/2007/06/atze-muss-zahlen/

Somit entschied sich der Richter – wenn auch nicht ganz offiziell – gegen die unter dem Pseudonym Atze Schröder bekannten Persönlichkeit. Wikipedia entfernte jedoch trotzdem sämtliche Hinweise, die auf den realen Namen Atze Schröders schließen lassen könnten. Als halbwegs erfahrener Wikipedia-Nutzer stellt es natürlich keinerlei Problem dar in der Versionshistorie die alte Version aufzurufen.

Auch findet man in vielen Blogs und Foren den realen Namen der hier behandelten Person (ich umschreibe diese Persönlichkeit bewusst etwas, da ich in keinem Falle den realen Namen erwähnen möchte, um eventuellen Rechtsstreitigkeiten präventiv aus dem Weg zu gehen, obwohl ich guter Dinge wäre, diesen zu gewinnen, wenn es überhaupt dazu kommen sollte).

Doch warum sollte man es sich so kompliziert machen, schließlich hat die “Atze-Person” Atze Schröder als Wortmarke eintragen lassen. Im Markenregister des deutschen Patent- und Markenamts kann man nämlich sämtliche Informationen zu allen Wortmarken bekommen – Jeder!

Wortmarke “Atze Schröder”

Dort ist auch der Ort sichtbar. Mit einer Suche im Örtlichen ist es problemlos möglich mit diesen Informationen an den Namen der Lebenspartnerin, seiner vollständigen privaten Adresse und der privaten Telefonnummer zu gelangen. In den Händen der falschen Personen sicherlich nervig für den mysteriösen “Atze Schröder”. Doch jeder hat natürlich die Möglichkeit den Eintrag ins Telefonbuch zu widerrufen, was ich mit diesem Bekanntheitsgrad sicherlich machen würde.

Nicht nur das deutsche Patent- und Markenamt kennt den bürgerlichen Namen, sondern auch eine sehr bekannte Datenbank, die für die meisten wohl die erste Anlaufstelle sein würde, seine Werke nachzusehen. In der IMDb lässt sich ebenfalls der Name einsehen, jedoch ohne Ort.

Dass der große Unbekannte mit in einem Club steckt, weiß nun nicht jeder, doch wenn man diese Info hat, kommt man sogar ohne Telefonbuch an Name und Adresse. Der Klub Kiesinger hat nämlich eine eigene Domain, bei der man über die Registrierungsstelle problemlos den Domaininhaber abfragen kann. Wobei es eher Zufall ist, dass der – ich werde noch spannender – schwarze Mann (OK, ein wenig weit hergeholt;)) hier der Inhaber ist.

Sein Name haben die meisten, die jemals seine Sendung “Alles Atze” gesehen haben bei diesem großen Aufstand bereits gelesen. Am Anfang, sowie am Ende der Serie werden diejenigen genannt, die die Idee zu “Alles Atze” hatten.

Nun, wie auch immer. An Bilder heranzukommen, die den Glückslocken-Träger ohne seine Perücke zeigen ist da schon komplizierter. Im World Wide Web ist das mit Google jedoch auch kaum noch eine Hürde. Mir persönlich ist da jedoch erst ein Bild in die Finger gekommen. Aber ich habe ihn ja sowieso schon in einem Restaurant vor seinem Auftritt speisen sehen – ganz ohne Glückslocken.

Mein Laminatboden rollt davon.

Samstag, 28. April 2007 um 14:01

 Schlappen

Mit Schrecken konnte ich gestern an der Bushaltestelle einen LKW fahren sehen, auf dem der Schriftzug “Hier rollt ihr Laminatboden” zu lesen war. Mein erster Gedanke war: “Diese Idioten! Ich habe doch Parkett und kein Laminat.” Wenn die schon was aus meiner Wohnung räumen, dann sollen die sich doch wenigstens vorher informieren, was sie da mitnehmen.

Zu Hause angekommen sah ich, dass mein Parkett aber noch da war. Da wollte mich wohl jemand auf den Arm nehmen – oder es ist einfach nur ein schlecht gewählter Aufdruck.

Den Vater an die Hand nehmen.

Dienstag, 03. April 2007 um 21:04

“So ein schöner Diamant! Wo hast du denn den her?” – “Das ist mein Vater”. Diese Szene klingt skurril. Und das ist sie auch, doch trotzdem nicht unmöglich. Eine schweizer Firma bietet für bis zu 12000 Euro an, die Asche eines Verstorbenen zu einem Diamanten pressen, der in etwa die Größe eines Streichholzkopfes hat.

Eine 19-jährige Frau aus Wiesbaden, deren Vater verstarb, wollte einen solchen Diamanten, um ihn am Fingerring immer bei sich tragen zu können. Wäre da nicht die Mutter des Toten. Diese ging mit einem Eilverfahren vor Gericht und der Richter gab der 86-jährigen Mutter Recht, die laut eigener Aussage genau weiß, was sein letzter Wunsch war; das Familiengrab. Die Tochter jedoch meinte ebenfalls, der Vater hätte ihr erzählt, dass er ein Diamant hätte werden wollen.

Ein Hindu sähe das ganze nicht so eng: Im nächsten Leben vielleicht …

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