Kategorie Skurriles.

Magisches Bett.

Sonntag, 14. September 2008 um 14:44


In Münster half ein “magisches Bett” den Polizeibeamten bei der Suche eines Mannes. Der Mann versteckte sich unter dam magischen Kinderbett, welches ihn auffliegen ließ.

Aus mysteriösen Gründen schwebte das Bett in der Luft. Die Beamten versuchten dieser Zauberei auf den Grund zu gehen und entdeckten den Mann, der sich darunter versteckte.

Flugs war der magische Moment jedoch vorbei. Das Bett hebte sich lediglich vom Boden ab, weil der darunter Liegende schlicht ein paar Pfunde zu viel hat, wodurch er nicht mehr darunter passte.

Todesstrafe in Deutschland.

Dienstag, 19. August 2008 um 22:02

Ja, es gibt sie noch immer in Deutschland: Die Todestrafe! Dazu muss man aber noch sagen, dass es die Todesstrafe nur noch in Hessen gibt.

Ein Auszug aus der hessischen Verfassung:

Art. 21 Verf(Gesetz) – Landesrecht Hessen

(1) Ist jemand einer strafbaren Handlung für schuldig befunden worden, so können ihm auf Grund der Strafgesetze durch richterliches Urteil die Freiheit und die bürgerlichen Ehrenrechte entzogen oder beschränkt werden. Bei besonders schweren Verbrechen kann er zum Tode verurteilt werden. (1)

(2) Die Strafe richtet sich nach der Schwere der Tat.

(3) Alle Gefangenen sind menschlich zu behandeln.

Aber zum Glück gilt ja Bundesrecht über Landesrecht. ;)
Hierzu ein Ausschnitt aus dem Grundgesetz:

Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland (1)Art. 102 GG(Gesetz)

Die Todesstrafe ist abgeschafft.

Interessant wird die Sache eigentlich erst dann, falls sich das Bundesland Hessen von der Bundesrepublik einmal abtrennen würde. Dann nämlich wäre das Landesrecht, das Bundesrecht für die Bundesrepublik Hessen. Aber das würde nun zu weit führen … Wir reden ja hier von Hessen und nicht von Bayern.

Denn in Bayern wurde die Todesstrafe “formal” 1998 aus dem Landesrecht Bayern genommen (Quelle).

Wählerchen.

Donnerstag, 10. Juli 2008 um 22:41

Vor der Wahl noch schnell ein Mittagsschläfchen...

Ein parteiübergreifender Antrag im Bundestag fordert ein etwas abgeändertes Wahlrecht für Bundes- und Landtagswahlen. Sie möchten, dass einem das Wahlrecht bereits von der Geburt an eingeräumt wird; einem also sprichwörtlich mit in die Wiege gelegt wird.

Da den fordernden Abgeordneten jedoch klar ist, dass die Kinder nicht gleich in der Lage sind, eine sinnvolle Wahl zu treffen, dürfen deren Eltern zunächst entscheiden, welche politische Wahl ihrem Sprössling am besten täte. Das Kind kann dann von selbst sagen, wann es selbst wählen möchte, wenn es sich reif genug dafür fühlt.

Die Folge wäre also ein doppeltes Wahlrecht für Eltern oder gar ein 5-faches Wahlrecht für eine Famile mit 5 jungen Kindern. Denn mal ehrlich: Wird irgendein Elter (ja, das ist der richtige Singular von Eltern) für den Nachkömmling eine andere Wahl treffen als sie es für sich selbst tun? Natürlich nicht. Es sei denn man ist sich unsicher und wählt für jede Partei einmal (vorausgesetzt es sind genug Kinder vorhanden).

Man mag nun spekulieren, welchen Sinn eine solche Änderung, die schließlich eine Grundgesetzänderung erfordert, ergibt. Ist es wirklich die Gleichstellung, die im Vordergrund steht? Oder macht den Politikern vielleicht doch der demografische Wandel zu schaffen und das Ganze soll nur bezwecken, dass die Deutschen endlich mehr Kinder bekommen?

Es ist nicht ganz geklärt. Man mag noch munkeln, doch letztendlich müssen wir abwarten. Allerdings darf man ebenso bezweifeln, ob es ein solcher Vorschlag tatsächlich weit schafft…

Drei – zwei – eins – immer noch meins!.

Freitag, 30. Mai 2008 um 19:55

Der kleine Merlin hat es nun wieder zurück zu seinen Eltern geschafft. Vor kurzem haben seine Eltern ihn bei Ebay zum Verkauf angeboten (blosse berichtete), woraufhin er vom Jugendamt in eine Klink untergebracht wurde.

Dieses Wochenende schläft das Ebay-Baby – wie es in der Presse bereits genannt wird – jedoch wieder zu Hause. Schlecht ging es Merlin bei den Eltern zuvor auch nicht – gesund und gut entwickelt; ohne jeglichen Verdacht auf Vernachlässigung.

Ein Gutachter stufte die beiden Eltern auch als erziehungsfähig ein, was vielleicht die Aussage, dass alles nur ein Spaß gewesen sei, bestätigen könnte. Schließlich erklärten sie schon zu beginn, dass sie Bieter auf die Auktion selbst angezeigt hätten. Eventuell ist ja tatsächlich was dran …

Eltern werden via Ebay.

Samstag, 24. Mai 2008 um 18:02

Dann geh ich halt...

Bei Ebay gibt es alles. Früher schmunzelte man noch über Anzeigen für Ebay beim Google-Suchdienst.

Max. Gebraucht und neu. Ab 1 Euro.

Heute ist das alles schon Wirklichkeit. Die versteigerte Person heißt zwar Merlin, aber das ist völlig unwesentlich. Eine 23-jährige Mutter hat ihr sieben Monate altes Baby bei dem Online-Auktionshaus zum Verkauf angeboten. Mindestgebot: einen Euro.

Biete hier mein noch fast neues Baby zum Verkauf an, da es mir mittlerweile zu laut geworden ist. Es ist ein männliches Baby, gute 70 cm groß. Man kann es im Tragetuch oder im Kinderwagen benutzen.

So stand es in dem Angebot. Zweieinhalb Stunden später war das Angebot von Ebay gelöscht worden und die Polizei hatte auch bereits Interesse an dem Baby. Mit Hilfe von Ebay konnte sie die Eltern auch finden, doch sie halten daran fest, dass alles nur ein Spaß gewesen sein soll.

Ganz ohne Gebot bei Ebay ist das Jugendamt nun an das Baby gekommen und bringt es zunächst in einer Kinderklinik unter. Die Polizei ermittelt nun wegen Verdacht des Kinderhandels.

Scooter kennt die Frage.

Dienstag, 13. Mai 2008 um 17:24

Neulich hörte ich auf einer Party mal wieder einen Song von der Band Scooter “The Question is what is the Question” (zu Deutsch: “Die Frage ist, was ist die Frage”). Bei solch einem Titel komme ich persönlich immer ins grübeln.

Ich versuchte natürlich den Sinn in dieser Aussage zu finden, was leider erfolglos war. Wie es das Schicksal so wollte lief noch ein zweiter Scooter-Titel “Rebell yell” (zu Deutsch: “Rebellen schreien”). Nun war ich vollkommen durcheinander.

Nun stelle mir die Frage, was ist den nun die Frage? Folglich lief nach dem zweiten Scooter-Titel direkt ein weiterer. “How much is the Fish?” (zu Deutsch: “Wie viel kostet der Fisch”)

War dies nun die Lösung? Falls jemand nach der Frage fragt, rufen die Rebllen: “Wie teuer ist der Fisch?” Das ergibt natürlich keinen Sinn, aber habe ich denn nun die Aussagen nur falsch assoziiert, fehlte mir nur Hintergrundwissen, oder bedeuten diese Titel überhaupt nichts.

Ob ich jemals diese Zusammhänge verstehen werde, bleibt offen, aber über Diskussionen über dieses Thema würde ich mich sehr freuen ;) .

Wenns mal wieder länger dauert….

Montag, 24. März 2008 um 02:04

Toilette:Mädchen

Die spinnen, die Amis! Das hat erst kürzlich eine Frau bestätigt, die es mit den langen Sitzungen auf der Toilette wohl übertrieben hat.

Ein bekannter Schokoriegelhersteller warb lange Zeit mit dem Slogan “Wenns mal wieder länger dauert; schnapp dir ‘n Snickers!”. Dummerweise kannte die Frau diesen Slogan nicht. Alternativ ist es denkbar, dass sie ihn schlicht angepasst hat:

Wenns mal wieder länger dauert; schlag Wurzeln!

Diesen hätte sie dann nämlich ziemlich wörtlich genommen. Zur Sache: Sie saß zwei Jahre Lang auf der Toilette und ist mit der Brille verwachsen.  Als krank werden Sie es bezeichnen; zu recht! Erst im Krankenhaus konnten Frau und Toilette getrennt werden.

An diesem Fall lässt sich auch wieder wunderbar zeigen, welch Intelligenzbestien Männer sein können. Ihr Freund, in dessen Wohnung die außergewöhnliche Sitzung stattfand bemerkte nach diesen 2 Jahren, dass irgendetwas mit seiner Freundin nicht stimmte, so erklärte er den Vorfall den Beamten am Telefon.

So ein skurriler Notruf und schon wird tüchtig ermittelt. Dem Mann wird jetzt Misshandlung vorgeworfen. Dabei hat er ihr jeden Tag etwas zu essen und zu trinken gebracht…

Der Wolfgang durch Europa.

Sonntag, 02. März 2008 um 20:46

Was man nicht alles tut, um bekannt zu werden…

Misha Defonseca hat dazu eine Autobiographie geschrieben, die überhaupt nicht autobiographisch ist. Genau, eine nicht-autobiographische Autobiographie.

Die Autorin behauptet nämlich in ihrem Buch Survivre avec les Loup, was auf Deutsch soviel wie Leben unter Wölfen bedeutet, dass sie im damaligen Holocaust als Jüdin auf ein Wolfsrudel gestoßen sei, mit dem sie fortan lebte. Die Wölfe haben sie groß gezogen und so ist sie lebendig durch den Holocaust gekommen. Durch ganz Europa will sie sogar mit den Wölfen gereist sein.

So mancher wird sich sicher denken; wie sind die Wölfe bloß ohne Reisepass über die Grenzen gekommen?

Aber die Lösung des Problems ist ganz einfach: Die Autobiographie ist gar nicht autobiographisch, wie schon geschildert. Das hat sie nun nämlich zugegeben.

Sie sei nun nicht einmal mehr eine Jüdin, so Defonseca - ähm, entschuldigung… Monique De Wael. So heißt sie nämlich tatsächlich.

Nachsitzen!.

Freitag, 15. Februar 2008 um 19:06

Nachsitzen!

In Kent gibt es einen Schuldirektor, der seine Schüler bestrafen möchte, wenn sie in ein Auto steigen, das in der Bushaltebucht geparkt ist. Kommt also Mutti, um den Kurzen abzuholen und steht in der Bushaltebucht, so muss der Kurze Nachsitzen; klingt logisch, oder?

Außerdem möchte der Direktor, Mr. Williams, solche Vorfälle in Zukunft stets anzeigen. Abgesehen von der Tatsache, dass es sich bei solchen Fällen meistens unter 3 Minuten abspielt und das Fahrzeug unmittelbar wegfahrbar wäre (im Deutschen halten, nicht parken) und es in Deutschland sehr wohl erlaubt und eine Anzeige damit nicht wirksam wäre, ist es vermutlich sowieso nur eine Methode, es als Schulleiter nochmals kräftig in die Medien zu schaffen, denn er geht schon in ein paar Wochen in Rente.

Herzlichen Glückwunsch, Mr. Keith Williams.

Lecker Duschgel!.

Dienstag, 12. Februar 2008 um 19:15

Sieht das nicht appetitlich aus?

Duschgel
(Klick auf das Bild vergrößert dies)

Zumindest sieht das recht fruchtig aus. Die Aufschrift cleo yoghurt doccia crema mag den Appetit noch verstärken. Yoghurt Crema; hmmm…

Wenn man denn Italienisch spräche, so wüsste man, dass die Aufschrift nicht viel mehr heißt als “Joghurt-Duschgel”. Dumm nur, dass diese Duschgelproben beim Karnevalsumzug in Lampertheim und Bürstadt (Hessen) in die Menge geworfen wurden, was in Verbindung mit dem erfolgsversprechenden Aufdruck dazu führte, dass hungrige Narren gleich mal davon kosten wollten.

Die Folgen seien ein Brennen im Rachen, Übelkeit und Erbrechen, so die Polizei Südhessen. Diesen Fall nahm sich die Polizei auch direkt wegen fahrlässiger Körperverletzung zu Gemüte.

Ältere Einträge Neuere Einträge