Kategorie Gesellschaft.

Der Hase haste seine Nase.

Mittwoch, 28. April 2010 um 02:09

Hase war ein guter Hase
Der haste nur seine krumme Nase
Weil er seine Nase haste
Ging  der Hase nach Nasehase

Nasehase alt und weise
Haste nur des Hasen Nase
Drum gaste der Nasehase Biogase
Die der Hase haste

Und weil beide
Nase oder Biogase hasten
Gingen sie zum großen Hasenbau
Des Hasenhase

Hasenhase war ein großer Hase
Den viele Hasen niemals hasen würden
Denn er machte aus Hasenhasenhase
Einen großen Hasenbau

Hasenhase haste keinen Hase
Und wusste immer eine hasige Hasenidee
Drum haste er des Hasen Nase ab
Und Nasenhase gaste keine Biogase mehr

So war im Hasenland wieder einmal alles gehast
Und keiner ob Hase oder Nasenhase haste mehr Nase oder Biogase

Piff, Paff, Peng.

Dienstag, 29. Dezember 2009 um 15:53

Wie schnell Banken Geld verbrennen können, weiß mittlerweile jeder. Doch haben wir wirklich aus der Finanzkrise etwas gelernt? Ich glaube nicht.

Nachdem wir versucht haben das Super-Geschenk! zu finden, steht nun das nächste Superevent an: Silvester.

Jedem dem noch etwas Geld vom Weihnachtsfest übrig geblieben ist, verpulvert dieses nun zum Jahreswechsel. Raketen, Fontänen, Knallfrösche, Chinaböller, Bienen, Heuler, Vulkane, Wunderkerzen, Pyrocracker, Römische Lichter und noch mehr sinnlose Sprengsätze.

Leute, die sonst 364,25 Tage im Jahr als Terroristen bezeichnet werden, sind am Silvesterfest die großen Helden. Denn je größer der Knall desto fröhlicher die Gesichter.

Und wem das alles nicht gefällt, der kann sich immernoch die x-te Wiederholung von “Dinner for One” anschauen.

Neulich im Bus… #13.

Sonntag, 27. Dezember 2009 um 16:39


Wie der typische Finderlohn heutzutage ausschaut, ist schon durchaus erstaunlich. Neulich erzählte eine Schülerin am Bahnhof ihren Mitschülerinnen, dass sie ihr Etui immer noch nicht wieder gefunden hat. Da sie davon ausgeht, dass es eventuell jemand anderes haben könnte, schmiedete sie einen Plan:

„Ich glaube ich sag heute mal, wer das Etui findet, bekommt von mir ne Schachtel Zigaretten.“

Das fanden alle eine gute Idee. Es machten sich auch schon Verdächtigungen auf.

„Ich wette, Johanna kommt dann direkt an, ja hier, ich habs…“

Nun gut, so schaut der heute von vielen als angemessen angesehene Finderlohn also aus. Macht sich da ein Generationenwechsel auf?

Das Super-Geschenk.

Donnerstag, 24. Dezember 2009 um 00:45


Deutschlands neues Super-Talent ist ein Hund; Prima Donna faszinierte die Deutschen und sahnte somit die 100.000 Euro ab. Und kurz nach dem Super-Talent geht es weiter. Deutschland ist gespannt auf das Super-Geschenk.

Es gibt so viele Frauen, die sich frühzeitig beworben haben, oder sich zumindest um die Bewerbungsunterlagen kümmerten. Aber auch die Männer wollen ganz oben mitspielen und haben begonnen, sich heute Gedanken über ihre genaue Bewerbungsart zu machen. Somit waren am vergangenen Tag wieder alle Kaufhäuser überfüllt. Es drängten sich Mann an Mann und ganz vereinzelt fand man auch ein weibliches Wesen. Diese waren allerdings eher exotischer Natur.

Und das alles nur wegen dem anstehenden Event schlechthin, das Super-Geschenk! Einige nennen die Show auch Weihnachten, warum ist allerdings den meisten nicht bekannt. Macht ja nix, hauptsache das Geschenk übertrumpft im Wettbewerb alle anderen.

Die Austragung ist lokalisiert auf die Mehrzahl der deutschen Haushalte verteilt. Somit gibt es kleine Entscheidungsrunden meist innerhalb einer Familie. Dann kann man sich auf höherer Ebene im Freundeskreis und danach auf Gemeindebasis behaupten. Weiter geht es dann auf Landes- und Bundesebene. Einige schaffen es sogar, sich bis aufs internationale Super-Gift vorzudringen.

Und ganz Deutschland macht mit! Das größte, beste, schönste, super-duper-mega-tollste Geschenk wird von jedem angestrebt. Alle möchten den Partner, die Freunde, die Nachbarn übertreffen und sich aus allen anderen herausheben. Jeder möchte nunmal für das Super-Geschenk 2009 ausgezeichnet werden. Es ist davon auszugehen, dass auch SIE teilnehmen, ja genau Sie, der Leser bzw. die Leserin dieses Textes.

blosse. möchte deshalb einmal darauf hinweisen, dass man das ganze auch ein bisschen entspanner angehen kann. Wo bleibt da die besinnliche Zeit? Nur hektik und der elendige Wettbewerb des deutschen Super-Geschenks…

Nehmen Sie sich Zeit, ein bisschen Zeit mit ihren allerliebsten zu verbringen. Genießen Sie es. Jeder Tag kann alles umschmeißen!

Und tschüss, ich mach Feierabend!.

Mittwoch, 10. Juni 2009 um 16:35

Besonders tragisch ist eine Geschichte, die sich vor einigen Tagen in England abspielte. Ein Mann erlitt einen Schlaganfall und wurde von einem Rettungswagen abgeholt. Der Fahrer des Wagens stand allerdings kurz vor seinem Feierabend und steuerte, statt dem nächsten Krankenhaus, das Depot an, um einen Fahrerwechsel durchzuführen.

Und als ob das nicht genug wäre, teilte er dem Nachfolger nicht einmal mit, dass sich ein Patient im hinteren Teil befindet. Der begleitende Arzt teilte dies jedoch schon bald mit. Dennoch fehlten durch diesen Zwischenstopp ca. 4 Minuten, die für den Patienten zu lang waren. Als der Rettungswagen das Krankenhaus erreichte, war dieser bereits verstorben.

Der Fahrer wurde vom Dienst suspendiert.

Neulich im Bus… #12.

Mittwoch, 10. Juni 2009 um 16:06

Ich stieg um 15:05 Uhr in den Bus, der mich nach Hause bringen sollte. Unter anderem stiegen auch zwei Frauen in den Bus. Die Frauen waren wohl im Alter zwischen 19-23 Jahre. Ihrem Gespräch nach kannten sie sich wohl länger, hatten aber nicht mehr so viel Kontakt. Sie sprachen von ihren Lebenssituationen, wobei die eine die andere beneidete, dass diese in einer WG wohnte. Da das Gespräch auf Grund von Satzanfängen und -enden wie

Ehhhh…
Alter … ey.
Jo ey.

nicht besonders Wertvoll war, möchte ich nur eben einen Kurzteil meiner Busfahrt genauer schildern. Der Bus hielt an einer weiteren Bushaltestelle, an welcher auch eine ehemalige Klassenkameradin zustieg. Ihr war von Gott oben herum sehr viel gegeben worden. Ich meine, als ehemaliger Klassenkamerad, zur Zeit ihrer Pubertät, kann ich wohl bestätigen, dass diese Beiden von sich aus herangewachsen waren, ohne Unterstützung medizinischer Hilfe. Kommen wir nun wieder zum Vorgehen im Bus. Sie, meine ehemalige Klassenkameradin, setzte sich und zog ihren Pulli aus. Ich sah aus Anstandsgründen weg, direkt in das Gesicht der einen Frau. Diese sah mit weit aufgerissenen Augen, geöffnetem Mund und einem erstaunten Blick auf das Gotteswerk, das auf Grund der Größe nicht zu übersehen war. Daraufhin sah diese Frau zu ihrer Freundin und deutete mit der Gestik ihres Kopfes in die Richtung meiner ehemaligen Klassenkameradin. Die andere Frau sah mit einem kurzen Blick auf die Hauptakteure des Geschehens. Daraufhin sah sie wieder zu ihrer Bekannten und sagte mit einem eifersüchtigen, primitiven Nicken:

Jojo, Sili wah?!

Sie meinte wohl, und dafür geh ich jede Wette ein, dass diese Beiden nicht echt seien, also durch ein Silikonpolster unterstützt worden waren. Sie sagte es wohl auf diese Weise, um es für die Betroffene dieses Verdachts unverständlich zu machen. Das Gespräch im Vornherein war schon nicht besonders intelligent, aber diese Verhalten, mit dieser Mimik, dieser Gestik und dem kleinen Wortwechsel gab dem Ganzen den Rest. Ich musste mich zusammenreißen nicht in lautes Lachen auszubrechen. Ein sichtbares Schmunzeln konnte ich allerdings nicht vermeiden.

Europawahl 2009 – Vielleicht die letzte?.

Sonntag, 07. Juni 2009 um 22:38

So wünschen es sich etwa 10% der Europäer, die heute zur Wahl gegangen sind. Sie wählten nämlich Parteien, die die EU ablehnen. (Quelle:rp-online.de )

Schon paradox, dass eine Partei in das europäische Parlament will, obwohl es doch gegen die EU ist.

Aber schon verständlich, dass man eine solche Union gerne abschaffen möchte. Was hat uns die EU denn schon gebracht?

Wir besitzen doch nur die stärkste Währung der Welt. (Quelle: n-tv.de )
Offene Grenzen scheinen ja schon selbstverständlich, wofür dann eine EU?
Europaweite Auslandsstudien wären ja auch so möglich.

Aber vielleicht liegt es auch da dran, dass nichtmal jeder zweite wählen geht. Dieses Jahr lag die Wahlbeteiligung nur bei rund 43,01%. (Quelle: rp-online.de)

Guter Service.

Mittwoch, 29. April 2009 um 17:04


Servicewüste Deutschland. Nun hat es auch mich erwischt. Für meinen Ski-Urlaub wollte ich mir bequeme und warme Unterwäsche kaufen. Gut, da ich mich nicht so gut mit Klamotten fürs Skifahren auskenne, fragte ich eine Verkäuferin ob sie mich beraten könne. Also beraten wurde ich, aber wie.

Sie zeigte mir diverse “lange Unterhosen” aus verschiedenen Preisklassen. Interessiert versuchte ich die Unterschiede in den “großen Schlüpfern” zu erkennen, leider vergebens. Und als ich nach den Unterschieden fragte, bekam ich nur folgende Antwort:

“Ja, äh eigentlich sind die fast alle gleich, keine wesentlichen Unterschiede. Aber ich würde Ihnen diese hier empfehlen.” Na ratet mal welche mir die Verkäuferin anbot? Natürlich die Teuerste mit der Begründung alle sind gleich gut. Sowas nenn ich mal klasse Service.

Neulich im Bus… #11.

Donnerstag, 26. Februar 2009 um 17:30


Nicht weit von mir entfernt saßen 4 Jugendliche, nicht weiter auffällig. Also offensichtlich ganz anders als sie es sonst sind. Denn ihr Gespräch war von Gewalt geprägt.

Am coolsten war derjenige, der sich bisher am häufigsten und gewaltsamsten mit jemand anderem duellierte. Einer dieser “Gewaltigen” erklärte, dass er bisher bis auf einmal noch nie selbst einstecken musste. Das eine Mal war die Schlägerei nach dem Kommentar eines anderen:

Halt die Fresse!

Da ist er offenbar mit einem Stuhl auf den Verbaltäter losgegangen und musste selbst den ein oder anderen Schmerz erleiden.

Ein anderer erzählte ganz stolz, dass er 2 Jahre lang monatlich 80 Euro an eines seiner ehemaligen Opfer zu zahlen hat, was er überhaupt nicht verstehen kann. Auch sein Mitreisender konnte dies nicht verstehen…

Boah, nur weil du den einmal geboxt has’, Alter? Heftig, Alter!

Da fühlt man sich auf einem Sitz in unmittelbarer Nähe doch wohl. Auch wenn ich zugeben muss, dass die Fahrt im Anschlussbus – ohne den vieren – ein kleines bisschen entspannter war.

Ein ganz normaler Weihnachtstag.

Freitag, 26. Dezember 2008 um 21:30

1. Weihnachtstag im Dorf

6:30 Uhr: Gähnende Leere auf allen Straßen.

7:00 Uhr: Gähnende Leere auf allen Straßen.

7:30 Uhr: Man beeilt sich, um zur zu Kirche gehen, die schließlich schon um 8:00 Uhr beginnt. Und Weihnachten ist nun mal die Zeit, in der die Kirche am vollsten ist, was das Sitzplatzglück in Grenzen hält.

Ist man angekommen staunt man, dass die ganze Kirche schon voll ist. Die Menschenmenge scheint wohl schon seit 5 Uhr dort zu sein. Dennoch krallt man sich selbst schnell den letzten Sitzplatz. Der Rest steht – notfalls bis nach draußen. Jetzt heißt es warten………

8:00 Uhr: Die Messe beginnt. Zum Einstieg wird gesungen. Dabei erschreckt man sich tierisch vor einigen Gesangsstimmen und Gerüchen, die von seinen Sitznachbarn ausgehen. Man nimmt sich vor, bei Gesangparts nur noch auszuatmen, stellt allerdings fest, dass dies unmöglich ist.

Der Pfarrer schlägt vor: “Lasset uns beten!” und man denkt sich: “Mensch, klasse Idee. Und das in der Kirche”.

ca. 8:15 Uhr: Eine Lesung. Etwas zum Zuhören. Schön. Allerdings erkennt man schnell, dass es sich um eine Hausfrauenstimme der feinsten Klasse handelt. Erzwungen richtig ausgesprochene Wörter, bei der jede Silbe gleich klingt. Doch noch viel schlimmer: Das rollende “R”. Spätestens wenn Jesus als ein “wunderbarer Retter” tituliert wird, macht auch das Zuhören keinen Spaß mehr. Aber das rollende R ist auch bei den Fürbitten immer wieder interessant, wenn das ganze Volk – die Unzahl von R-Rollern inkludiert – ein “Herr, erre uns” vor sich hin blubbert.

Zwischendurch wird wieder eine Menge gesungen… Die Gesänge und Gerüche sind noch immer nicht verschwunden.

8:45 Uhr: Die Kommunion. Auf Grund einer Erkältung wird vorm Pfarrer von den meisten noch schnell geniest, was einige offenbar wirklich genießen. Wenn man aber ziemlich am Ende aus dem vollgeniesten Krug sein Stück vom Leib Christi bekommt (was von einigen ja heftigst als Kannibalismus umstritten wird), dann ist es wirklich nicht mehr zu genießen.

9:00 Uhr: Die Messe ist vorbei. Ab nach Hause.

Der Rest des Tages: Essen. Dann zu den nächsten Verwandten, um zu essen. Anschließend trifft man sich in einer gemütlichen Runde zum Essen, worauf der nächste Essenstisch gedeckt wird. Am Abend geht man erschöpft ins Bett und freut sich auf den zweiten Weihnachtstag, an dem man nicht verhungern kann.

Ältere Einträge