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	<title>blosse &#187; Gastartikel</title>
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		<title>Riesige Verarsche oder doch &#252;bersinnliche Kr&#228;fte?!</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jan 2009 18:35:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michaela Czwink</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gastartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

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Seit ein paar Wochen gibt es auf Pro7 wieder „Unglaubliches“ zu bestaunen. Im Rahmen des beliebten TV-Formats einer Castingshow ging „The next Uri Geller“ in die zweite Runde, mit dem Ziel am Ende der Staffel aus den Kandidaten den besten Zauberk&#252;nstler zu finden und ihn zu Uri Gellers Nachfolger zu machen. Als h&#228;tten wir an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blosse.de/wp-content/uploads/angst_vorm_schwarzen_mann.jpg" alt="" title="Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?" class="alignnone size-full wp-image-310" /><br />
Seit ein paar Wochen gibt es auf Pro7 wieder „Unglaubliches“ zu bestaunen. Im Rahmen des beliebten TV-Formats einer Castingshow ging „The next Uri Geller“ in die zweite Runde, mit dem Ziel am Ende der Staffel aus den Kandidaten den besten Zauberk&#252;nstler zu finden und ihn zu Uri Gellers Nachfolger zu machen. Als h&#228;tten wir an einem Spinner noch nicht genug. Nein, wir brauchen noch einen Zweiten und einen Dritten und wom&#246;glich auch noch einen Vierten, auf dessen Suche man sich dann bestimmt n&#228;chstes Jahr freuen darf.</p>
<p>Bereits die Best&#228;tigung der Prominenten zu Beginn der Sendung, dass es keine Absprachen zwischen ihnen und den Kandidaten geben w&#252;rde erscheint seltsam und durch das direkte Nachfragen des Moderators nicht wirklich glaubhaft. Nat&#252;rlich w&#228;re es ganz sch&#246;n d&#228;mlich, wenn es einer von ihnen zugeben w&#252;rde und so bleibt den Promis, die wohl als „glaubhafte Zeugen“ dienen sollen, nichts anderes &#252;brig als das nachzuplappern, was sie vom Moderator passend in den Mund gelegt bekommen haben.</p>
<p>Weiter geht es danach mit den faszinierenden Vorf&#252;hrungen der Kandidaten, bei denen sich regelm&#228;&#223;ig mindestens einer angeblich in Lebensgefahr bringt. Zum Gl&#252;ck hat Pro7 einen Arzt engagiert, der im Publikum in der ersten Reihe sitzt und einschreiten soll, falls die &#252;bersinnlichen Kr&#228;fte der Kandidaten versagen sollten. Ob der noch viel h&#228;tte ausrichten k&#246;nnen, wenn sich der Kandidat Jan Rouven in seinem „Todesbett“ mit einem Schwert sein Herz aufgespie&#223;t h&#228;tte? Wozu es allerdings wohl nie gekommen w&#228;re. Was aber wohl nicht an den &#252;bersinnlichen Kr&#228;ften des Kandidaten liegt, sondern eher damit zu tun haben wird, dass Pro7 es kaum zulassen w&#252;rde, dass einer der Kandidaten im Fernsehen vor einem Live-Publikum von einem Schwert erstochen wird. Nat&#252;rlich musste nach dieser unglaublichen Leistung noch demonstriert werden, dass das Schwert, das die ganze Zeit &#252;ber dem Kandidaten baumelte, auch echt ist und wirklich h&#228;tte fallen k&#246;nnen, wenn Jana Ina am falschen Seil gezogen h&#228;tte. Aber hat sich mal jemand gefragt was sich wirklich oben in dem Kasten verbirgt, in dem angeblich nur die Seile durchlaufen sollten, damit man nicht sehen konnten an welchem Seil welches Schwert hing?! Nur leider funktionieren die Manipulationen wohl doch nicht ganz so gut. Sonst w&#228;re eine Kandidatin nicht fast in einem Wassertank ertrunken, weil ihr Gef&#252;hl ihr den falschen Zahlencode f&#252;r das Schloss am Wassertank gesagt hat. Wenigstens wissen wir jetzt, dass sie es doch drauf hat und ihre „&#252;bersinnlichen Kr&#228;fte“ anscheinend doch ganz gut taugen, nachdem sie in der Sendung danach noch mal riskieren wollte zu ertrinken.</p>
<p>Oh ja und dann sind nat&#252;rlich die spannenden „Experimente“ des Uri Geller, pers&#246;nlich, nicht zu vergessen. Wie zum Beispiel die Kontaktaufnahme mit Toten durch Gl&#228;serr&#252;cken, was wohl fast jeder schon mal gemacht hat und jeder wei&#223; wie lustig es ist, ein Glas &#252;ber den Tisch zu schieben. Komisch war nur, dass Uri Geller dazu eine Frau aus dem Publikum dazu holte, die mit den drei Prominenten dieses mysteri&#246;se Experiment durchf&#252;hren sollte. Liegt wohl nahe, dass diese Dame mit ihren Fingerchen das Glas &#252;ber den Tisch bewegt hat.</p>
<p>Im Gro&#223;en und Ganzen ist „The next Uri Geller“ wohl auch nicht mehr als eine der &#252;blichen Unterhaltungssendungen, in der es darum geht ein bisschen Theater zu spielen, eine gute Show abzuliefern und nat&#252;rlich unerkl&#228;rliche, ungew&#246;hnliche und faszinierende Ph&#228;nomene zu zeigen. Nun ja, letztendlich bleibt es wohl jedem selbst &#252;berlassen, ob er den „B&#252;hnenmagiern“ Glauben schenken oder doch eher von Zauberern ausgehen will. Pro 7 hat sich dabei wohl frei nach dem Motto „We love to entertain you“ entschieden!</p>
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		<title>Nikolaus, Weihnachtsmann und Christkind</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Dec 2008 23:09:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lara Becking</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gastartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

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Nikolaus, Weihnachtsmann oder Christkind. Wer kennt sie nicht? Doch wer wei&#223; heute noch, wie sie entstanden sind, warum wir sie feiern und wo die Unterschiede sind?
Leider wei&#223; heute tats&#228;chlich kaum noch jemand, wo die Unterschiede zwischen diesen drei „Geschenkebringern“ liegen. Deshalb m&#246;chte ich hier Abhilfe schaffen&#8230;
Anfangen werde ich mit dem Nikolaus. Denn er ist derjenige, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-293" title="Na, wer kommt denn da?" src="http://blosse.de/wp-content/uploads/weihnachtsmann_christkind_nikolaus.jpg" alt="" /><br />
<em>Nikolaus</em>, <em>Weihnachtsmann </em>oder <em>Christkind</em>. Wer kennt sie nicht? Doch wer wei&#223; heute noch, wie sie entstanden sind, warum wir sie feiern und wo die Unterschiede sind?</p>
<p>Leider wei&#223; heute tats&#228;chlich kaum noch jemand, wo die Unterschiede zwischen diesen drei „Geschenkebringern“ liegen. Deshalb m&#246;chte ich hier Abhilfe schaffen&#8230;</p>
<p>Anfangen werde ich mit dem Nikolaus. Denn er ist derjenige, der zu erst da war. Der Nikolaus, den wir am 6. Dezember feiern, ist der Bischof Nikolaus von Myra, der im 4. Jahrhundert gelebt hat. Diesen Nikolaus gab es tats&#228;chlich und es ranken sich eine Menge Legenden um ihn. Da ich hier nicht alle Legenden auflisten kann, werde ich mich mit einigen beschr&#228;nken. Die Erste, ist die Legende der „Hungersnot“. In dieser Legende wird berichtet, dass die Stadt, in der der Bischof Nikolaus damals lebte, Hunger litt. Es kam ein Schiff, das voll beladen war mit Korn. Die Menschen baten etwas von dem Korn abzubekommen, doch die Seeleute f&#252;rchteten die Reaktion des H&#228;ndlers, der auf die Ladung wartete. Als Bischof Nikolaus sie allerdings um das Korn bat und ihnen versprach, dass wenn sie dem H&#228;ndler die Ware &#252;bergeben, kein einziges Korn fehlen w&#252;rde, glaubten sie ihm und gaben den Menschen einige S&#228;cke Korn. Als die Seefahrer dem H&#228;ndler die Ladung &#252;bergaben, fehlte tats&#228;chlich kein einziges Korn.</p>
<p>Eine weitere Legende, ist die der „drei Jungfrauen“. Hier wird berichtet, dass ein armer Mann die Mitgift f&#252;r seine T&#246;chter nicht aufbringen kann und sie deshalb nicht heiraten konnten. Da der Mann so arm war, h&#228;tten seine T&#246;chter als Prostituierte Geld verdienen m&#252;ssen. Doch Bischof Nikolaus h&#246;rte davon und warf in drei N&#228;chten je einen Sack mit Geld in das Zimmer, in dem die drei Frauen schliefen. Mit Hilfe von diesem Geld konnte der Mann seinen T&#246;chtern eine ausreichende Mitgift geben und sie verheiraten.</p>
<p>Dies sind jedoch nur Legenden. Mit Sicherheit k&#246;nnen wir &#252;ber Bischof Nikolaus von Myra nur sagen, dass er reich geboren wurde und als seine Eltern starben er seinen ganzen Reichtum an die Armen verschenkte. Au&#223;erdem wird berichtet, dass Bischof Nikolaus ein sehr gl&#228;ubiger Mann war und half, wenn er irgendwo Not oder Leid sah.</p>
<p>Gefeiert wird Nikolaus am 6. Dezember, da dies sein Todestag war. Der Brauch, dass ein Nikolaus von Haus zu Haus geht, kommt von Nikolaus selber. Denn Nikolaus ist damals jedes Jahr zu seinem Geburtstag mit einem Sack voll mit N&#252;ssen, Lebkuchen und anderen Dingen durch die Stra&#223;en gegangen und hat sie an die Leute verteilt, die ihm begegneten. Dass der Nikolaus schaut, welche Kinder brav waren und welche nicht, ist auf eine Geschichte aus dem neuen Testament zur&#252;ckzuf&#252;hren, in der ein Mann drei seiner Arbeiter Goldst&#252;cke zur Aufbewahrung gibt. Diese verteilt er je nach Rang und Stellung. Am Ende der Geschichte urteilt der Mann &#252;ber die drei Arbeiter, die ihm das Geld wiedergeben sollen. Jetzt bleibt noch die Frage offen, warum viele Kinder einen Schuh nach drau&#223;en stellen. Dies ist auf die Legenden zur&#252;ckzuf&#252;hren. Denn angeblich ist in der Legende der „drei Jungfrauen“ einen der drei S&#228;cke in einen Strumpf gefallen, der unter dem Fenster hing.</p>
<p>Dargestellt wird Bischof Nikolaus in einem katholischen Bischofsmantel in rot und wei&#223;. Dazu die Mitra (Bischof Kopfbedeckung) und der Hirtenstab oder auch Krummstab.</p>
<p>Bischof Nikolaus tritt au&#223;erdem meist mit einem Begleiter auf. Dem Knecht Ruprecht. Dieser entstammt der germanischen Sagenwelt und ist mit Kobolden verwandt. Seine Aufgabe ist es, die Kinder, die nicht brav waren zu bestrafen.</p>
<p>Aus diesen beiden Gestalten ist in Amerika dann schlie&#223;lich im 17. Jahrhundert der Weihnachtsmann geworden. Dies geschah haupts&#228;chlich durch Niederl&#228;ndische Emigranten. Sie brachten den bei ihnen so beliebten Nikolaus nach Amerika. In Amerika vermischte man den Nikolaus und den Knecht Ruprecht zu einer Person und lie&#223; ihn am 25. Dezember mit Hilfe eines Schlittens, der von Rentieren gezogen wir,  seine Geschenke verteilen. Dabei bestraft er selbst die Kinder die nicht brav gewesen sind.</p>
<p>Auch wenn der Weihnachtsmann bereits im 17. Jahrhundert entstand, wurde er doch erst ein Jahrhundert sp&#228;ter richtig bekannt.</p>
<p>Dargestellt wird der Weihnachtsmann in einem Mantel mit Pelz, einem langen wei&#223;en Bart, einer Pudel- oder Pl&#252;mmelm&#252;tze und mit einem Geschenksack. Und Coca-Cola gab ihm dann sp&#228;ter die rot-wei&#223;e Farbe&#8230;</p>
<p>Kommen wir nun zu unserem letzten Geschenkebringer. Das Christkind.<br />
Das Christkind ist von Martin Luther erfunden worden. Die Gr&#252;nde die er daf&#252;r hatte, waren wohl, dass er zum einen das Christkind in den Vordergrund stellen wollte und zum anderen nicht auf die Geschenke, die der Nikolaus brachte verzichten wollte. Denn da er als Protestant die katholischen Heiligen ablehnte, konnte er Nikolaus nicht feiern. So dachte er sich den „Heiligen Christen“ aus, der schon bald zum Christkind wurde. Auch das Christkind beschenkt blo&#223; die braven Kinder, doch im Gegensatz zum Weihnachtsmann und zum Nikolaus, bestraft es nicht die Unartigen. Die Geschenke werden in der Nacht von dem 24. auf den 25. Dezember verteilt.</p>
<p>Dieser Brauch, zu dem auch der Adventskranz und der Weihnachtsbaum geh&#246;ren, wurde bis 1900 nur von den Protestanten gefeiert. Die Katholiken &#252;bernahmen ihn erst im 20. Jahrhundert.</p>
<p>Allerdings gibt es einen gro&#223;en Unterschied des Christkindes zu den anderen beiden. Dieser Unterschied ist die Darstellung. Denn das Christkind wir meistens als Engel oder als M&#228;dchen dargestellt.</p>
<ul>
<li>Anmerkung der Redaktion: Dieses Jahr k&#246;nnen Sie einen kostenlosen Weihnachtsgru&#223; von blosse. verschicken! Unser Gru&#223;: <a href="http://blosse.de/weihnachtsgruss/?id=1">www.blosse.de/weihnachtsgruss/?id=1</a><br />
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</ul>
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		<title>Die Jugend von heute</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Sep 2008 16:26:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Janine Thesker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gastartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[jugend]]></category>

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Die Jugend von heute&#8230;
Den Spruch hat sicher jeder schon einmal geh&#246;rt. Aber es stimmt ja auch: Da gibt es einmal den killerspielspielenden Amokl&#228;ufer oder den gemeingef&#228;hrlichen Drogendealer. Ist doch klar, dass es so mit Deutschland bergab geht. Denn es gibt nat&#252;rlich keine &#8220;normalen, lieben&#8221; Jugendlichen mehr, wie es sie fr&#252;her in Massen gab, nein, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-154" title="Jugend ohne Tugend" src="http://blosse.de/wp-content/uploads/jugend_ohne_tugend.jpg" alt="" /></p>
<blockquote><p>Die Jugend von heute&#8230;</p></blockquote>
<p>Den Spruch hat sicher jeder schon einmal geh&#246;rt. Aber es stimmt ja auch: Da gibt es einmal den killerspielspielenden Amokl&#228;ufer oder den gemeingef&#228;hrlichen Drogendealer. Ist doch klar, dass es so mit Deutschland bergab geht. Denn es gibt nat&#252;rlich keine &#8220;normalen, lieben&#8221; Jugendlichen mehr, wie es sie fr&#252;her in Massen gab, nein, die Jugend von heute ist von Grund auf kriminell und man muss jederzeit damit rechnen, &#252;berfallen, ausgeraubt oder doch wenigstens krankenhausreif geschlagen zu werden.</p>
<p>Aber tut man den letzten, &#252;briggebliebenen, gut erzogenen jungen Leuten mit solchen Behauptungen nicht Unrecht? Gibt es nicht auch genug Erwachsene, die unh&#246;flich oder kriminell sind? Ich finde es wirklich schade, dass alle jungen Menschen von den &#196;lteren in eine Schublade gesteckt werden, blo&#223; weil denen die richtige Erziehung ihrer Kinder zu anstrengend, kompliziert und zeitaufw&#228;ndig war. Liegt es nicht eigentlich auch viel mehr an der falschen Erziehung, dass es mit der Jugend, und damit mit Deutschland bergab geht? Ich finde, es ist ein Unding alles den Minderj&#228;hrigen in die Schuhe zu schieben, blo&#223; weil sie es nicht anders kennengelernt haben.</p>
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