Todesstrafe in Deutschland.

Ja, es gibt sie noch immer in Deutschland: Die Todestrafe! Dazu muss man aber noch sagen, dass es die Todesstrafe nur noch in Hessen gibt.

Ein Auszug aus der hessischen Verfassung:

Art. 21 Verf(Gesetz) – Landesrecht Hessen

(1) Ist jemand einer strafbaren Handlung für schuldig befunden worden, so können ihm auf Grund der Strafgesetze durch richterliches Urteil die Freiheit und die bürgerlichen Ehrenrechte entzogen oder beschränkt werden. Bei besonders schweren Verbrechen kann er zum Tode verurteilt werden. (1)

(2) Die Strafe richtet sich nach der Schwere der Tat.

(3) Alle Gefangenen sind menschlich zu behandeln.

Aber zum Glück gilt ja Bundesrecht über Landesrecht. ;)
Hierzu ein Ausschnitt aus dem Grundgesetz:

Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland (1)Art. 102 GG(Gesetz)

Die Todesstrafe ist abgeschafft.

Interessant wird die Sache eigentlich erst dann, falls sich das Bundesland Hessen von der Bundesrepublik einmal abtrennen würde. Dann nämlich wäre das Landesrecht, das Bundesrecht für die Bundesrepublik Hessen. Aber das würde nun zu weit führen … Wir reden ja hier von Hessen und nicht von Bayern.

Denn in Bayern wurde die Todesstrafe “formal” 1998 aus dem Landesrecht Bayern genommen (Quelle).

Dienstag, 19. August 2008 um 22:02
Simon Homölle
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  1. Carsten Röttger Permalink zu diesem Kommentar
    am Samstag, 23. August 2008 um 23:52 Uhr:

    Das Foto ist ja die reinste Panikmache ;D

  2. Taimanka Permalink zu diesem Kommentar
    am Dienstag, 09. September 2008 um 14:36 Uhr:

    Diese Bilder gibt es seit Jahrtausenden, länger.
    Unsere “Toten-und Todeskultur” ist ein Problem
    (würden wir ein bischen hieran arbeiten, wäre auch der Umgang mit solchen Bildern ein etwas natürlicherer).

    Im übrigen finde ich es viel erstaunlicher, dass alle ihre echten Zähne noch haben.

  3. Carsten Röttger Permalink zu diesem Kommentar
    am Dienstag, 09. September 2008 um 17:42 Uhr:

    Mein Kommentar war scherzhaft gemeint, ich habe keineswegs ein Problem mit dem Bild. Deshalb sehe ich auch kein Problem mit unserer “Toten-und Todeskultur”.
    Das einzige Problem besteht darin, dass man den Menschen verweigert, den Todesteitpunkt selbst zu bestimmen; aber das ist ein anderes Thema.

  4. Taimanka Permalink zu diesem Kommentar
    am Mittwoch, 10. September 2008 um 11:59 Uhr:

    Sicherlich ist es schwer, wenn jemand “aus dem Leben gerissen wird” wie z.B. tötl. Unfall und Tsunamiopfer, die keine Chance haben, sich auf das Jenseits vorzubereiten.

    Wird jemand einer Tat (ich denke wir wissen, welche “Taten” hierzu gehören) überführt, hat mit einer entsprechenden Konsequenz hieraus zu rechnen so dass ihm der Tod bevorsteht, wird er immer noch mehr Zeit haben sich vom Leben zu verabschieden als sein Opfer. Dennoch denke ich, es wird immer ein höchst sensitives und heikles Thema bleiben.

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