Eltern werden via Ebay.

Bei Ebay gibt es alles. Früher schmunzelte man noch über Anzeigen für Ebay beim Google-Suchdienst.
Max. Gebraucht und neu. Ab 1 Euro.
Heute ist das alles schon Wirklichkeit. Die versteigerte Person heißt zwar Merlin, aber das ist völlig unwesentlich. Eine 23-jährige Mutter hat ihr sieben Monate altes Baby bei dem Online-Auktionshaus zum Verkauf angeboten. Mindestgebot: einen Euro.
Biete hier mein noch fast neues Baby zum Verkauf an, da es mir mittlerweile zu laut geworden ist. Es ist ein männliches Baby, gute 70 cm groß. Man kann es im Tragetuch oder im Kinderwagen benutzen.
So stand es in dem Angebot. Zweieinhalb Stunden später war das Angebot von Ebay gelöscht worden und die Polizei hatte auch bereits Interesse an dem Baby. Mit Hilfe von Ebay konnte sie die Eltern auch finden, doch sie halten daran fest, dass alles nur ein Spaß gewesen sein soll.
Ganz ohne Gebot bei Ebay ist das Jugendamt nun an das Baby gekommen und bringt es zunächst in einer Kinderklinik unter. Die Polizei ermittelt nun wegen Verdacht des Kinderhandels.


Zu was kann man es denn im Kinderwagen oder Tragetuch benutzen? Vielleicht kennt Scooter die Antwort *zwinker*
Naja… es zu verkaufen ist immerhin besser, als es verhungern zu lassen…
Ey wer ist denn so krass drauf, sein Baby zu versteigern?Die Perle bzw. die Eltern, die haben ja wohl eindeutig nen Rad ab. Man kann doch net sein Kind einfach verkaufen. Wo gibt es denn sowas?!! Wenn sie ihr Kind net haben will, dann soll sie es doch zur Adoption freigeben und nicht eine Anzeige ins Internet setzen und dann auch noch schreiben, dass man das Kind im Kinderwagen oder Tragetuch BENUTZEN kann. Wobei die Betonung auf benutzen liegt. Echt krass, sowas habe ich ja wohl noch nie gehört. Es gibt schon abgedrehte Leute. … und dann noch mal zur Castens Aussage. Was sollen denn dann die “Ersatzeltern”, die das Kind letztendlich gekauft hätten, zu ihrem Sohn sagen, wenn er mal größer wäre und nach seine richtigen Eltern fragen würde? Soll man ihm dann sagen, dass er für einen Euro verkauft wurde. Das halte ich nämlich für keine gute Idee, genauso wenig wie das Kind dann verhungern zu lassen oder es zu versteigern. Es fühlt sich dann ja bestimmt total schlecht und denkt, dass es nichts Wert sei.Vorallem macht es sich doch dann Gedanken, warum es verkauft bzw. versteigert wurde. Ich finde es echt gut, dass die Polizei der Sache auf den Grund gegangen ist und das Kind ersteinmal in eine Klinik gebracht wurde bzw. vom Jugendamt in Obhut genommen wurde.
Ich werde mich gegen deine Kritik nicht wehren, denn die meisten werden erkennen, was ich mit dem letzten Satz meines ersten Beitrages ausdrücken will.
[...] Merlin hat es nun wieder zurück zu seinen Eltern geschafft. Vor kurzem haben seine Eltern ihn bei Ebay zum verkauf angeboten (blosse berichtete), woraufhin er vom Jugendamt in eine Klink [...]
Es gibt echt schon lustige Eltern…;)