Der Kanarienvogel im Käfig.

 Der Kanarienvogel im Käfig

Das blosse.-Team hat einen literarischen Moment, welchen wir euch natürlich nicht vorenthalten:

Es war einmal ein Vögelein,
der war wie ich und du,
gefangen, gar nicht fein,
von Schäuble immerzu.

Der Schäuble ist ein böser Wicht,
ich mag ihn nicht so sehr,
denn er mag die Freiheit nicht,
das zeigt er immer mehr.

Auch das exotische Tier,
in seiner gelben Pracht,
entkam nicht seiner Gier.
Er hat es einfach kalt gemacht.

Wozu noch fürchten hier im Staat?
Wir werden ständig überwacht,
selbst des bauern saat,
Bauer, gib du der saat bloß acht!

Sonst bist du bald schon Terrorist,
und baust laut Schäuble nur noch Mist.
Drum lasset es euch nun lehren,
Die Vorratsdatenspeicherung zu verwehren!

Marco Schultewolter & Simon Homölle

Donnerstag, 13. März 2008 um 22:53
Simon Homölle
3 Kommentare. Kommentar schreiben

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  1. Carsten Permalink zu diesem Kommentar
    am Samstag, 15. März 2008 um 18:57 Uhr:

    Ah, politische Lyrik.

    Ein Rechtschreibfehler: “(…)selbst des bauern saat(…)”. Müssen “Bauern” und “Saat” nicht groß geschrieben werden?

    Ich eine Fragen:

    Wieso gelbe Pracht?
    Mir wird zwar gerade beigebracht, politische Lyrik zu interpretieren, aber ich verstehe höchstens chinesisch.

    Mich stört die Vorratsdatenspeicherung nicht, denn man erntet was man sät.

  2. Carsten Permalink zu diesem Kommentar
    am Samstag, 15. März 2008 um 18:57 Uhr:

    Ich eine Frage *lacht*

  3. Marco Schultewolter Permalink zu diesem Kommentar
    am Donnerstag, 20. März 2008 um 20:21 Uhr:

    Wir bieten in diesen Sachen Dir und allen anderen vollkommene Interpretationsfreiheit.

    Als kleine Ergänzung deiner Fehlerliste: Der Vers mit “des bauern saat” birgt einen grammatischen Humbug, den auch du bemerken solltest ;)

    Ich möchte hiermit also nochmal ausdrücklich von mir geben, dass wir uns freuen, eure Interpretationsansätze zu lesen… Nutzt doch einfach die Kommentarfunktion.

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