Volkssport “Streik”.
Die einen gehen Kegeln, die anderen Streiken. Die Lokführer haben einen Trend gesetzt, dem viele folgen. Trendsetter GDL.
Nun möchten sie ab Montag vollkommen streiken, bis die Bahn den Vertrag anstandslos unterschreibt. Ganz radikal. Kein Mucks darf die Bahn abgeben. Keine weiteren Verhandlungen. Einfach unterschreiben. Punkt.
Vorher möchte die GDL keine Loks mehr führen.
- Interessant: Sucht man bei Google nach Streik, so findet man nach dem entsprechenden Wikipedia-Artikel die Website der deutschen Bahn.
ver.di hat nun was vom Streik gehört und mitbekommen, dass das wohl ein ganz effektives Mittel ist. Die Folge; Streik im öffentlichen Dienst von ver.di. Na gut, die T-Punkte haben sie ja auch schon bestreikt. Fein.
Nun bin ich in einer Klasse, die sowohl Schüler hat, die mit der Bahn anreisen, als auch mit Bussen. Bei Bahnstreiks kann man im Nahverkehr häufig auf Busse umsteigen – unbequemer, zeitaufwändiger; aber es geht. Streiken Busse, so kann man in der Regel nicht auf die Bahn umsteigen.
Ich fahre auf meinem Schulweg einen Teil mit dem Bus und einen Teil mit dem Zug. Bei dem Zug habe ich das Glück, dass auf der Strecke nicht mehr die deutsche Bahn fährt. Stichwort “Privatisierung”. Der Bus ist allerdings eine Linie, die bei Streiks offenbar die am heftigsten bestreikte ist. Auch fein.
Ich darf mich morgen schon einmal auf einen Heimweg freuen, der sich von ca. 13:10 bis ca. 15:45 erstreckt. Na, immerhin habe ich dann genug Zeit für mich selbst…



dass im moment so viel gestreikt wird ist doch kein wunder. es fehlt im öffentlichen dienst an allen ecken das geld, bei gleichzeitiger verschlechterung der arbeitsbedingungen. und in deutschland merken die übrigen leute ja meist erst was, wenn sie selbst betroffen sind. und das sind sie gerade beim streik der öffentlichen verkehrsmittel.
ich finde: darüber meckern, dass menschen vernünftig bezahlt werden möchten ist etwas anmaßend. streiks müssten nicht sein, wenn die arbeitgeber nicht so arrogant wären.