Atze Schröder heißt jetzt, wie er heißt.

Seit geraumer Zeit (um genauer zu sein, seit dem 14.08.2007) heißt Atze Schröder nicht mehr wie er hieß, sondern wie er heißt. Und er hat sogar das Recht seinen Namen zu nutzen, wie er will… Klingt komisch – ist aber so.

Im Artikel Atze zeigt der Wikipedia, wo der Frosch die locken hat erzählte blosse. ein wenig über die gute Geheimhaltung vom realen Namen Atze Schröders. Er versucht nun mit erweiterten Mitteln diesen geheim zu halten. Die Marke Atze Schröder ist nun nicht mehr auf die alte Person registriert. Am 14.08.2007 wurden die Rechte dieser Wortmarke auf einen Atze Schröder übertragen. Somit gehört die Wortmarke Atze Schröder nun Atze Schröder. Klingt komisch – isses auch!

Ob der Deutschland als Atze bekannte Atze sich nun eine vertraute Person namens Atze Schröder gesucht hat und ihm die Rechte tatsächlich übertragen hat, ist fraglich. Falls der bekannte Atze  den Künstlernamen Atze Schröder im Personalausweis stehen hat (was er vermutlich auch hat), ist er ja berechtigt diesen Namen auch als seinen Namen zu benutzen. Es wäre also denkbar, dass er die Rechte der Wortmarke seines Pseudonyms auf sich selbst, aber auf sich selbst als nach dem Pseudonym benannte Person übertragen hat. Klingt komisch – isses auch!

In dem oben beschriebenen Fall müsste der Atze Schröder allerdings seinen alten Wohnsitz aufgegeben haben und in eine Stadt gezogen sein. Ganz so abwegig klingt das nicht, da er mit dem Auto in einer knappen halben Stunde erreicht ist.

Was ihn allerdings vermutlich nicht freut ist die Tatsache, dass das deutsche Patent- und Markenamt in seiner öffentlich zugänglichen Datenbank Rechtsübergänge protokolliert und auflistet. Das ärgerlichste daran ist wohl, dass der ehemalige Markeninhaber mit vollem Namen und Wohnsitz genannt wird. Also ist diese Maßnahme nur ein geringer Schutz, aber wohl ein Schritt in die richtige Richtung.

Samstag, 22. Dezember 2007 um 01:54
Marco Schultewolter
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