Atze zeigt der Wikipedia, wo der Frosch die locken hat.
Mir persönlich war es nicht neu: Die Wikipedia listete den realen Namen von dem nicht allseits beliebten Komiker Atze Schröder. Die Person, dessen Pseudonym Atze Schröder lautet, versuchte sogar gerichtlich gegen die Nennung vorzugehen, zog die Klage jedoch zurück, verlangte jedoch trotzdem, dass Wikimedia Deutschland e.V., der Betreiber der deutschen Wikipedia, die Kosten trägt.
Arne Klempert, der Vorstand von Wikimedia sah das natürlich nicht ein und zitiert in seinem Blog aus dem Urteil:
“Umstände, aus denen heraus sein [gemeint ist Atze Schröder] Interesse an der Wahrung seiner Anonymität für den Bereich seines Privatlebens dieses berechtigte Interesse der Öffentlichkeit in einem solchen Maße überwiegen könnte, dass nicht einmal sein bürgerlicher Name öffentlich gemacht werden dürfte, hat der Kläger nicht vorgebracht.“
http://recentchanges.de/blog/2007/06/atze-muss-zahlen/
Somit entschied sich der Richter – wenn auch nicht ganz offiziell – gegen die unter dem Pseudonym Atze Schröder bekannten Persönlichkeit. Wikipedia entfernte jedoch trotzdem sämtliche Hinweise, die auf den realen Namen Atze Schröders schließen lassen könnten. Als halbwegs erfahrener Wikipedia-Nutzer stellt es natürlich keinerlei Problem dar in der Versionshistorie die alte Version aufzurufen.
Auch findet man in vielen Blogs und Foren den realen Namen der hier behandelten Person (ich umschreibe diese Persönlichkeit bewusst etwas, da ich in keinem Falle den realen Namen erwähnen möchte, um eventuellen Rechtsstreitigkeiten präventiv aus dem Weg zu gehen, obwohl ich guter Dinge wäre, diesen zu gewinnen, wenn es überhaupt dazu kommen sollte).
Doch warum sollte man es sich so kompliziert machen, schließlich hat die “Atze-Person” Atze Schröder als Wortmarke eintragen lassen. Im Markenregister des deutschen Patent- und Markenamts kann man nämlich sämtliche Informationen zu allen Wortmarken bekommen – Jeder!
Dort ist auch der Ort sichtbar. Mit einer Suche im Örtlichen ist es problemlos möglich mit diesen Informationen an den Namen der Lebenspartnerin, seiner vollständigen privaten Adresse und der privaten Telefonnummer zu gelangen. In den Händen der falschen Personen sicherlich nervig für den mysteriösen “Atze Schröder”. Doch jeder hat natürlich die Möglichkeit den Eintrag ins Telefonbuch zu widerrufen, was ich mit diesem Bekanntheitsgrad sicherlich machen würde.
Nicht nur das deutsche Patent- und Markenamt kennt den bürgerlichen Namen, sondern auch eine sehr bekannte Datenbank, die für die meisten wohl die erste Anlaufstelle sein würde, seine Werke nachzusehen. In der IMDb lässt sich ebenfalls der Name einsehen, jedoch ohne Ort.
Dass der große Unbekannte mit in einem Club steckt, weiß nun nicht jeder, doch wenn man diese Info hat, kommt man sogar ohne Telefonbuch an Name und Adresse. Der Klub Kiesinger hat nämlich eine eigene Domain, bei der man über die Registrierungsstelle problemlos den Domaininhaber abfragen kann. Wobei es eher Zufall ist, dass der – ich werde noch spannender – schwarze Mann (OK, ein wenig weit hergeholt;)) hier der Inhaber ist.
Sein Name haben die meisten, die jemals seine Sendung “Alles Atze” gesehen haben bei diesem großen Aufstand bereits gelesen. Am Anfang, sowie am Ende der Serie werden diejenigen genannt, die die Idee zu “Alles Atze” hatten.
Nun, wie auch immer. An Bilder heranzukommen, die den Glückslocken-Träger ohne seine Perücke zeigen ist da schon komplizierter. Im World Wide Web ist das mit Google jedoch auch kaum noch eine Hürde. Mir persönlich ist da jedoch erst ein Bild in die Finger gekommen. Aber ich habe ihn ja sowieso schon in einem Restaurant vor seinem Auftritt speisen sehen – ganz ohne Glückslocken.


[...] Artikel Atze zeigt der Wikipedia, wo der Frosch die locken hat erzählte blosse. ein wenig über die gute Geheimhaltung vom realen Namen Atze [...]
Wenn das mal der H******* A***** nicht gut findet. Heisst Atze Schrödere wirklich H******* A***** oder ist das nur sein Künstlername?
Anmerkung: Name von der Redaktion zensiert