Den Vater an die Hand nehmen.

“So ein schöner Diamant! Wo hast du denn den her?” – “Das ist mein Vater”. Diese Szene klingt skurril. Und das ist sie auch, doch trotzdem nicht unmöglich. Eine schweizer Firma bietet für bis zu 12000 Euro an, die Asche eines Verstorbenen zu einem Diamanten pressen, der in etwa die Größe eines Streichholzkopfes hat.

Eine 19-jährige Frau aus Wiesbaden, deren Vater verstarb, wollte einen solchen Diamanten, um ihn am Fingerring immer bei sich tragen zu können. Wäre da nicht die Mutter des Toten. Diese ging mit einem Eilverfahren vor Gericht und der Richter gab der 86-jährigen Mutter Recht, die laut eigener Aussage genau weiß, was sein letzter Wunsch war; das Familiengrab. Die Tochter jedoch meinte ebenfalls, der Vater hätte ihr erzählt, dass er ein Diamant hätte werden wollen.

Ein Hindu sähe das ganze nicht so eng: Im nächsten Leben vielleicht …

Dienstag, 03. April 2007 um 21:04
Marco Schultewolter
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  1. tim Permalink zu diesem Kommentar
    am Dienstag, 03. April 2007 um 21:58 Uhr:

    man kann tote auch in bleistifte pressen

  2. Marco Schultewolter Permalink zu diesem Kommentar
    am Dienstag, 03. April 2007 um 22:03 Uhr:

    Nun, da hätte ich persönlich aber bei jedem mal Anspitzen ein ziemlich schlechtes Gewissen – so nach dem Motto “Ich spitze da grad meinen Vater weg” …

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